22. August 2016

Die Völkerwanderung des 21. Jahrhunderts


Im Gespräch sind immer die Flüchtlingszahlen und die Menge derer, die in Deutschland oder anderswo in der EU ankommt, aber viel wichtiger ist die Zahl derer, die in den Herkunftsländern fehlt und wie diese Länder dadurch verändert werden.

Deshalb eine kleine Tabelle mit den Bevölkerungszahlen von 1990 und von heute, der Zahl, die bei linearer Entwicklung heute dastehen sollte und der Differenz, um die das jeweilig Land durch die Migrationsbewegung kleiner ist, als es ohne wäre. Das sind gleichzeitig die Menschen, die heute woanders leben.

Land     1990     2013   Projektion     Differenz     Relation  
Rumänien  
23,2
19,9
27,8
7,9
28,5%
Bulgarien
8,7
7,3
9,8
2,5
25,5%
Albanien
3,3
2,8
4,6
1,8
39,1%
Kosovo
1,9
1,8
2,7
0,9
33,3%
Polen
38,1
38,5
44,4
5,9
13,3%
Georgien
4,8
4,5
5,9
1,4
23,8%

Diese über 20 Millionen Menschen leben heute in anderen Ländern, viele in der EU und davon viele in Deutschland und Großbritannien. Für manche Länder bedeutet eine kleinere Anzahl Emigranten einen viel größeren Verlust.

Als Quelle für die Daten diente Google Publicdata, sowie eine einfache Datensuche in Google mit <Ländername> Bevölkerung.

Die Projektion erfolgte linear anhand des Bevölkerungshöchststand und der Differenz an Bevölkerung bezogen auf das Endjahr 2013 in den Google Statistiken.

x  Jahr des Bevölkerungshöchststandes
y  Vergleichsjahr für den linearen Abstand
y = x - ( 2013 - x )

a  Bevölkerung im Jahr x
b  Bevölkerung im Jahr y
c  Bevölkerung im Jahr 2013
z  Projektion
z = c + ( a - b )


20. August 2016

Radieschenblättersuppe


Zutaten für 2 Portionen

1 EL Kokosöl
1 mittlere weiße Zweibel
1 großer Bund Radieschenblätter
1 mittlere mehlig-kochende Kartoffel
500 ml Rinderfond
1 mittlere Knoblauchzehe

2 EL Schmand
2 EL weißer Portwein oder Riesling trocken
Salz, fein
weißer Pfeffer, gemahlen
1 Msp Muskat, gerieben

4-5 zarte Radieschenblätter
1 großes Radieschen

Zubereitung

Die Zwiebel schälen, putzen und in kleine Würfel schneiden. Das Kokosöl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel leicht anschwitzen.

Die Radieschenblätter waschen und in Streifen schneiden. Ein paar zarte Blätter für die Dekoration übrig lassen. Die Streifen zu den Zwiebeln in den Topf geben und anschwitzen.

Die Kartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden, in den Topf geben und alles unter Rühren noch eine Minuten anschwitzen. Den Rinderfonds zugeben, den Topf bedecken und 25 Minuten auf unterer Hitze leicht kochen. Die Kartoffel prüfen ob sie schon zerfällt, sonst noch ein paar Minuten weiterkochen. Dann die Knoblauchzehe zugeben.

Alles mit dem Pürierstab fein zerkleiner. Den Schmand, Portwein und den Muskat zugeben und aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz unter Rühren aufkochen.

Nochmal mit dem Pürierstab richtig schaumig schlagen. Die Konsistenz muss jetzt cremig sein. Auf unterster Stufe köcheln lassen und das Radieschen in hauchdünne Scheiben hobeln oder schneiden und die zarten Radieschenblätter in schmale Streifen schneiden. Suppe servieren und dekorieren. Fertig.

Guten Appetit!