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Es werden Posts vom Januar, 2008 angezeigt.

Stammtisch der Woche - Klima-Konspiration

Gestern am Stammtisch wurde in der Runde, ohne Einfluss von Alkohol, die folgende Ansicht geäußert.
Der eigentlich Verantwortliche für den Klimawandel ist Putin und Russland, die mit billigem Gas und eigener schmutziger Industrie einen Klimawandel wollen, um ihre strategisch und für den Handelsverkehr wichtigen nördlichen Häfen ganzjährig eisfrei zu bekommen. Auch das besiedelbare Land in Sibirien würde sich gigantisch erweitern. Genauso die USA, die nichts lieber wollen als ein Sahara-ähnliches Mittelamerika, dünn besiedelt und mit einer okkupierbaren Ressourcenzone und mit gerade soviel Auswanderern wie man zum Poolputzen und Wäsche waschen braucht.
Klipp und klar wiederlegen konnte ich das nicht, nur als Hypothese und (momentan) nicht beweisbar hinstellen.


Sippenhaft nein, Elternhaft ja

Nicht nur Amokläufe, Überfälle auf Passanten und Übergriffe auf Bahnhöfen haben es gezeigt, wir brauchen das zivilrechtliche Prinzips der Durchgriffshaftung auch im Strafrecht.
Damit ist gemeint, dass Eltern, Erziehungsberechtigte, Sorgeberechtigte und andere Personen bis hin zu den Sachbearbeitern in den Jugendämtern einen "Verteilerschlüssel" bekommen, gestaffelt nach dem Ausmaß der Verantwortung für den Jugendlichen und dem Alter des Jugendlichen. Je höher der Anteil der Erziehungsverantwortung, desto höher die Mitverantwortung. Je älter der Jugendliche, desto niedriger der durchzureichende Anteil an Verantwortung.
Wer der Meinung ist jüngere Mitbürger müssten einen Bonus im Strafrecht bekommen, muss auch zugestehen, dass für Jugendliche andere mitverantwortlich sind ... auch strafrechtlich. Unterlassene Erziehungsleistung ist stärker zu werten als unterlassene Hilfeleistung. 
Wer bei einer Schlägerei nur zusieht ist eben nur armselig und feige. Wer jahrelang zugelassen …

Fossiles Schulfach verhindert Fortschritt

In Baden-Württemberg hat man 2005 den Versuch unternommen die Arbeitszeit der Lehrkräfte an den Vorbereitungsbedarf des jeweiligen Faches zu koppeln. Die Schulen, die den Entwurf umsetzen kann man nach drei Jahren an einer Hand abzählen, das Konzept kann als gescheitert betrachtet werden.
Hauptgrund ist nach Aussagen von Insidern und Szenekennern, dass man Lehrkräfte in Fächern wie Sport nicht verärgern und verprellen will. Diese Sichtweise geht davon aus, dass das Fach Sport fast keine oder keinerlei Unterrichtsvorbereitung bedarf. Und das scheint zur Zeit auch noch zuzutreffen. Ist das ein Grund das Arbeitszeiten-Konzept zu verwerfen?
Nein, die Bildungspolitik muss die andere Seite dieses Problems lösen. Fächer, die keinen Korrektur- oder Vorbereitungsaufwand haben vermitteln auch keine Bildungsinhalte bzw. fragen diese nicht ab. Was haben diese Fächer dann mit dem staatlichen Bildungsauftrag zu tun? Nichts? Oder sehr wenig! 

Also raus damit - für Sport gibt es Vereine und Fitnessst…