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Posts

Es werden Posts vom April, 2008 angezeigt.

Plumpe Rabulistik der EE-Gegner

Anselm Waldermann schreibt heute in Spiegel Online:
Die Energieversorgung in Deutschland ist in hohem Grad von Importen abhängig. Neben der klimaschädlichen Braunkohle und der hoch subventionierten Steinkohle sind die erneuerbaren Energien der einzige relevante heimische Energieträger. Sollten sie deshalb stärker ausgebaut werden - auch wenn das teuer ist? Die Fragestellung entlarvt den Gefälligkeitsjournalismus im Gefolge der Gehirnwäsche der Lobbyisten.
Die Fragestellung ignoriert: dass die Klima-Folgekosten der CO2-emittierenden Kraftwerke gegen unendlich gehen, da sie unsere Existenz langfristig bedrohen,dass es auch andere Gründe gibt die erneuerbaren Energieträger zu fördern, dass die beste Alternative das Energiesparen ist und die Kilowattstunde Strom deshalb immer noch zu billig ist,dass Kohle und andere fossile Kohlenwasserstoffverbindungen ein zu wertvoller Rohstoff sind um sie für Energieerzeugung in Kraftwerken oder Fahr…

Die Zwangsehe, archaisch oder nicht?

Eine Frau beendet ihre Zwangsehe, ihr Mann erschießt sie und die gemeinsame Tochter in aller Öffentlichkeit. Spiegel Online führt mit der Anwältin des Opfers ein Interview. Über deren Vorwurf, die Gesellschaft würde wegsehen entbrennt eine heftige öffentliche Diskussion. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung wird immer öfter die Meinung vertreten, dieses Verhalten sei einfach nur archaisch.
Damit macht man es sich zu einfach und trifft den Kern des Problems nicht. Selbst archaische Gesellschaften haben Zwang und Gewalt nicht als Gegenstand ehrbaren Handelns betrachtet. Selbst archaische Gesellschaften kannten den Wert von Respekt und Würde.
Man muss es nennen wie es ist: atavistisch und primitiv.
Mit den Ursprüngen der Zivilisation kam auch die Einsicht, dass nur stabile Partnerschaften, die auf gegenseitigem Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung aufgebaut sind, das Überleben und Gedeihen der Gemeinschaft sichern.
Ein Mann, der seine Frau unter Zwang an sich bindet kann sich nicht …

Fitness für die Staatsökonomie: Infrastruktur-Holding

Ist es nicht Zeit eine Einrichtung zu schaffen, die sämtliche bundesweiten Infrastrukturen unter einer Hand vereint? Einen Nationalen Eigenbetrieb Infrastruktur? 
Diesem könnte sowohl das Eigentum an den Bahnstrecken, als auch an den bundeseigenen Strassen, sowie die Anteile an Flughäfen, Häfen und anderen Infrastruktureinrichtungen übertragen werden. Das ließe sich noch ausbauen um die Infrastrukturanteile, die leichtfertig privatisiert wurden. 
Der Vorgang würde gleichzeitig Geld in die Finanzmärkte pumpen und Börse und Wirtschaft pushen ohne das Vermögen des Staates zu mindern oder Geschenke zu verteilen. Die Liquidität würde in die Privatwirtschaft wandern, das Anlagevermögen mit extrem langfristigem Charakter in staatlicher Verwaltung eine diskriminierungsfreie und einheitliche Nutzung gewährleisten.
Es gab in vergangenen Jahrhunderten heftige Kämpfe mit dem Ziel die Infrastruktur aus privater bzw. feudaler Hand unter demokratische Kontrolle und schließlich in das Eigentum des S…