Fitness für die Staatsökonomie: Infrastruktur-Holding


Ist es nicht Zeit eine Einrichtung zu schaffen, die sämtliche bundesweiten Infrastrukturen unter einer Hand vereint? Einen Nationalen Eigenbetrieb Infrastruktur? 

Diesem könnte sowohl das Eigentum an den Bahnstrecken, als auch an den bundeseigenen Strassen, sowie die Anteile an Flughäfen, Häfen und anderen Infrastruktureinrichtungen übertragen werden. Das ließe sich noch ausbauen um die Infrastrukturanteile, die leichtfertig privatisiert wurden. 

Der Vorgang würde gleichzeitig Geld in die Finanzmärkte pumpen und Börse und Wirtschaft pushen ohne das Vermögen des Staates zu mindern oder Geschenke zu verteilen. Die Liquidität würde in die Privatwirtschaft wandern, das Anlagevermögen mit extrem langfristigem Charakter in staatlicher Verwaltung eine diskriminierungsfreie und einheitliche Nutzung gewährleisten.

Es gab in vergangenen Jahrhunderten heftige Kämpfe mit dem Ziel die Infrastruktur aus privater bzw. feudaler Hand unter demokratische Kontrolle und schließlich in das Eigentum des Staates zu überzuführen. Genauso gab es gute Gründe bestimmte Tätigkeiten durch Beamte durchführen zu lassen. Diese historischen Ursachen gelten fort. Es gilt immer noch, dass die Nutzung von Infrastruktur kein Privileg bestimmter geographischer Gebiete oder bestimmter sozialer Schichten ist (sein sollte). Wer daran zweifelt sollte sich überlegen was es heißt bei Wasser oder Strom in zehn Jahren die selben Unterschiede zu haben, die es zur Zeit bei öffentlichem Verkehr und der Internetversorgung gibt. Wer will dann noch außerhalb der Städte leben? Oder besser gefragt, wer muss unter solchen Verhältnissen dort leben?


Beliebte Posts aus diesem Blog

Bleigießen - Orakel und Symboldeutung

Schmand-Borschtsch vom Schwarzen Meer

Parmesan-Cracker