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Fitness für die Staatsökonomie: Infrastruktur-Holding


Ist es nicht Zeit eine Einrichtung zu schaffen, die sämtliche bundesweiten Infrastrukturen unter einer Hand vereint? Einen Nationalen Eigenbetrieb Infrastruktur? 

Diesem könnte sowohl das Eigentum an den Bahnstrecken, als auch an den bundeseigenen Strassen, sowie die Anteile an Flughäfen, Häfen und anderen Infrastruktureinrichtungen übertragen werden. Das ließe sich noch ausbauen um die Infrastrukturanteile, die leichtfertig privatisiert wurden. 

Der Vorgang würde gleichzeitig Geld in die Finanzmärkte pumpen und Börse und Wirtschaft pushen ohne das Vermögen des Staates zu mindern oder Geschenke zu verteilen. Die Liquidität würde in die Privatwirtschaft wandern, das Anlagevermögen mit extrem langfristigem Charakter in staatlicher Verwaltung eine diskriminierungsfreie und einheitliche Nutzung gewährleisten.

Es gab in vergangenen Jahrhunderten heftige Kämpfe mit dem Ziel die Infrastruktur aus privater bzw. feudaler Hand unter demokratische Kontrolle und schließlich in das Eigentum des Staates zu überzuführen. Genauso gab es gute Gründe bestimmte Tätigkeiten durch Beamte durchführen zu lassen. Diese historischen Ursachen gelten fort. Es gilt immer noch, dass die Nutzung von Infrastruktur kein Privileg bestimmter geographischer Gebiete oder bestimmter sozialer Schichten ist (sein sollte). Wer daran zweifelt sollte sich überlegen was es heißt bei Wasser oder Strom in zehn Jahren die selben Unterschiede zu haben, die es zur Zeit bei öffentlichem Verkehr und der Internetversorgung gibt. Wer will dann noch außerhalb der Städte leben? Oder besser gefragt, wer muss unter solchen Verhältnissen dort leben?


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Bleigießen - Orakel und Symboldeutung

Das Bleigießen ist ein jahrtausendealtes Ritual zum Wahrsagen. Es sollte Warnungen und Hilfen geben in Zeiten des Wandels. Wurde es bis zum ersten Weltkrieg gerne vor Verlobungen, vor der Emigration oder anderen Lebensentscheidungen benutzt, so ist es heute hauptsächlich ein Partyspaß an Silvester, um einen Blick aufs kommende Jahr zu werfen.

Bis ins 19. Jahrhundert war es ein billiges Wahrsageritual, gegen das die christliche Kirche keine großen Vorbehalte hatte. Das Bleigießen war preiswert, das benötigte Material fand sich früher in jedem Haushalt. Heute würde man kein Blei mehr im Haus finden und auch die fertigen Sets zum Bleigießen enthalten kein Blei mehr. Es sind meist unbedenklichere und trotzdem leicht schmelzbare Metalle wie Zinn-Legierungen.
Was brauchst Du dafür?
"Bleifiguren" - aus Gesundheitsgründen bestehen sie heute aus Zinnlegierungen
(deshalb, kein richtiges Blei verwenden, falls man noch Abfallstücke herumliegen hat - giftig!)hitzebeständiger Metall-Löffel,…

Schmand-Borschtsch vom Schwarzen Meer

Schmand-Borschtsch war das erste typische Schwarz-Meer-Rezept, das ich bei meiner Frau und ihrer Verwandschaft kennen lernte. Ein Gericht, das die Küchen Rumäniens, Russlands und der schwäbischen Herkunft der Siedler vereinte.

Aber der Borschtsch wäre nicht mehr das, was es früher einmal gewesen wäre, klagten die älteren Familienmitglieder. Das Fleisch wäre nicht mehr so, man bekäme nicht mehr die gleichen Knochen und die Rinder würden zu jung geschlachtet. Die Unterschiede und was man vermisst wurden genau beschrieben. Für mich war das der Anlass nach den Ursachen zu suchen und ein angepasstes Rezept zu entwickeln.
Der Tipp mit dem Schlachtalter und den Knochen war ein erster wesentlicher Schritt. Wurde historisch die Hochrippe mit Fleisch und Knochen verwendet, die beim älteren Rind eine ganz andere Struktur und Faserigkeit zeigt, so findet sich ein vergleichbares Fleisch heute bei Rindfleisch mit 12-20 Monaten Schlachtalter eher in der Wade. Selbst Freilandtiere aus Bio-Haltung ha…

Parmesan-Cracker

Diesmal gibt es gleich zwei Rezepte in einem. Mit dem gleichen Basis-Teig kann man sowohl die Kräuter-Ausführung als auch die Variante mit Paprika backen. Ich teile den Teig immer in zwei Teile, mache dann mit einer Hälfte die Paprika-Variante (Paprika-Menge halbiert) und mit der anderen die Kräuterkekse.
Der Grundteig hat folgende Zutaten:
250 g Dinkelmehl 630 120 g Sauerrahmbutter, zimmerwarm 140 g Parmesan, fein gerieben oder in der Moulinette zerkleinert 120 g Sauere Sahne 1/2 TL Salz 1/4 TL feingemahlener weißer Pfeffer 1/4 TL Bockshornklee, gemahlen 1/4 TL Kurkuma
Aus diesen Zutaten einen Teig kneten, eine 3 cm dicke Rolle formen, in Küchenfolie einwickeln und mindestens 1/2 Stunde in den Kühlschrank legen.
Für die Paprikavariante braucht man noch 100 g Mini-Paprika. Gemüsepaprika haben eine zu dicke Wand und die Kekse sind dann nicht haltbar, vielleicht bekommt man Roma- oder Spitzpaprika mit dünner Wand, dann kann man die auch nehmen. Jedenfalls muss man sie in Streifen schne…