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Jeder weiß es eigentlich schon immer!


Wer sich die Preise der unteren Produktschiene insbesondere der Eigenmarken der Discounter anschaut, der muss schon immer wissen: das ist nur über Ausbeutung der in der Produktionskette beteiligten Beschäftigten kalkulierbar.

In der Pressemitteilung zu den Wallraff-Vorwürfen entschuldigt sich Lidl netterweise mit ähnlichen Preisen und Verfahrensweisen der Konkurrenten - nicht nur, dass an der Stelle das Kartellamt laut aufschreien müsste, nein das ist eine Anklage an die ganze Branche!

Wundern muss man sich auch, dass nach den "Schimmel im Brötchen" Ereignis nicht flächendeckend die behördliche Aufsicht eingegriffen hat, Proben genommen hat und die Märkte wegen des Verkaufs ekelerregender Lebensmittel geschlossen hat. Für einen gesundheitsbewussten Esser sind große Teile der dort angebotenen Nahrungsmaterialien, Lebensmittel kann man das nicht nennen, sowieso seit Jahren ekelerregend. 

Dass die soziale Situation anscheinend große Teile der Bevölkerung dazu zwingt dort einzukaufen ist der nächste Skandal. Eigentlich sind die ursächlich Verantwortlichen die Gewerkschaften, die durch Lohnzurückhaltung die Menschen dazu verdammen solches Zeug zu essen. Brötchen aus Schimmelfabriken! Milch von Gott-weiß-woher und von Kühen die Gott-weiß-was zu fressen kriegen weil der Preis nicht mehr hergibt! Wassermelonen aus Panama zum gleichen Preis wie europäische Wassermelonen, was da für die mittelamerikanischen Bauern nach Abzug der Frachtrate übrig bleibt? 

Wer meint, er könnte das Problem umgehen, indem er nur Fair-Trade-Artikel kauft irrt. Das Siegel prüft nur die Verhältnisse vom bäuerlichen Erzeuger bis zum Importeur und Verpacker, nicht den Handel.

Wir brauchen ein entschlossenes und umfassendes Handeln von Gewerkschaften und Politik. Für saubere Nahrung aus fairer Produktion und fairem Handel bis zum Endverbraucher.


Siehe hierzu:


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Bleigießen - Orakel und Symboldeutung

Bleigießen, ein jahrtausendealtes Ritual zum Wahrsagen. Heute ein Partyspass an der Jahreswende. Früher ein billiges Orakel um Warnungen und Hilfen in Zeiten der Veränderung zu erhalten. Wurde es bis zum ersten Weltkrieg gerne vor Verlobungen, vor der Emigration oder anderen Lebensentscheidungen benutzt, so ist es heute hauptsächlich ein Partyspaß an Silvester. Ein Zeitvertreib um einen hellsichtigen Blick aufs neue Jahr zu werfen.

Bis ins 19. Jahrhundert war es ein billiges Wahrsageritual, gegen das die christliche Kirche keine großen Vorbehalte hatte. Das Bleigießen war preiswert, das benötigte Material fand sich früher in jedem Haushalt. Heute würde man kein Blei mehr im Haus finden und auch die fertigen Sets zum Bleigießen enthalten kein Blei mehr. Es sind unbedenkliche und trotzdem leicht schmelzbare Metalle wie Zinn-Legierungen. Zumindest sollte es so sein und ein Blick auf die Packung, ob ein CE-Zeichen vorhanden ist, sollte das sicher stellen.
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"Bleif…

Schmand-Borschtsch vom Schwarzen Meer

Schmand-Borschtsch war das erste typische Schwarz-Meer-Rezept, das ich bei meiner Frau und ihrer Verwandschaft kennen lernte. Ein Gericht, das die Küchen Rumäniens, Russlands und der schwäbischen Herkunft der Siedler vereinte.

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Gebratener Lachs mit Gurken

Für 2 Personen:

2 Lachs-Filets, Größe nach Hunger 150-250 g
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etwas Maismehl

3 El Rapsöl oder ein neutrales Olivenöl

1 große Landgurke
1 Becher Ziegenjoghurt
1 El Rapsöl oder ein neutrales Olivenöl
1/2 Tl Dijon-Senf
Salz, Pfeffer
1 Tl getrockneter Dill

Lachs mit ein paar Tropfen Zitrone beträufeln und verreiben, anständig Salzen und Pfeffern, mit Maismehl schwach mehlieren. Beiseite legen. Der Lachs sollte eine halbe Stunde vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank genommen werden oder in Fällen großer Eile 20 Sekunden bei 800 Watt in der Mikrowelle vorgewärmt werden.
Gurke in zwei Hälften scheiden, jede Hälfte in Scheiben schneiden und am Rand des Tellers auslegen.
Rapsöl in der Pfanne auf mittlerer Hitze (4 von 6) vorwärmen.
Joghurt, Öl, Senf, den restlichen Saft der halben Zitrone, Salz und Pfeffer, sowie die Hälfte des Dills gut verrühren, über den Gurkenscheiben verteilen.
Lachs von jeder Seite 2 bis 3 Minuten anbraten, dabei möglichst nicht bewegen, er kann gewendet w…