Griechenlands Premier: Vote Now!

Es ist besser jetzt abzustimmen und die Griechen halten sich dann an die Sparpläne und wählen nicht in einigen Monaten eine Regierung, die den Geldhahn wieder aufdreht. Dann ginge die Unsicherheit erst richtig los. Jetzt eine bindende Entscheidung herbeizuführen schafft doch Klarheit und nicht Irritation. Entweder drin bleiben oder raus, statt weiteres Lavieren.

Wichtig ist die Fragestellung der Volksabstimmung, nicht einfach ja und nein, sondern die Wahl zwischen zwei Paketen. Erstes Paket die EU-Vollmitgliedschaft in der Euro-Zone mit Hilfspaket, anhaltendem Sparplan und all den anderen jetzt beschlossenen Maßnahmen oder das zweite Paket mit Rückkehr zur Drachme, möglichem Ausstieg aus der EU und Platz machen für die Türkei, die Auslandsgriechen verlieren dadurch ihre Aufenthaltsgenehmigung in den EU-Staaten und bereichern den griechischen Arbeitslosenmarkt, Zinsen und Inflation gehen in den zweistelligen Bereich, die Staatsanleihen crashen total und der Rettungsfond rettet nicht Griechenland, sondern nur die Banken. Dann können sich die Griechen entscheiden was sie wollen, fremde Ordnung oder eigenes Chaos.

Wer in einer Gemeinschaft lebt sollte sich jederzeit selbst entscheiden dürfen ob er sich an die Hausordnung halten oder ausziehen will, aber einen Zwang darf es nicht geben. Die Griechen sollten wählen können, damit sich der Rest entweder darauf verlassen kann oder es ist besser sie schmeißen sich selbst raus. Das ist Demokratie und als letzte Fördermaßnahme baut man dann einen neuen Grenzzaun.

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