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Hype um den Porno-Spam

Das lästern die Leute und Kritiker, dass man schon wissen muss worauf man sich bei Facebook einlässt, dass schon die Teilnahme sozial degradierend wirke.

Das erinnert mich an meine Großmutter auf dem Land und ihre Geschichten über die Gefahren der Großstadt, dass es dort vor allem Gauner und Huren gäbe und kein anständiger Mensch so wo wohnen wolle ... wer sich trotzdem dorthin begebe merke bald, dass die Nachteile die angedachten Vorteile überwiegen und die Leute ihn meiden würden, denn schließlich würde er jetzt auch zu "diesen Leuten" zählen.

Facebook ist in vielerlei Hinsicht nicht nur ein Abbild der realen Welt, es ist ein Bestandteil der Realität und des Lebens ob man Mitglied ist oder nicht.

In Erinnerung an Degenhardt kann man jetzt singen: 

»Spiel nicht mit den Facebook Kindern, 
sing nicht ihre Tunes, 
Geh doch in die bessren Foren, 
mach’s wie deine Brüder«, 

so sprach die Mutter, sprach der Vater, lehrte der Pastor. 
Er schlich aber immer wieder durch den Kidsfilter, 
und in die Tweets und Chans, 
wo sie Farmville spielten, 
Videos und Cracksoft tauschten - 
Mädchen in die Ritze schielten - 
wo auf alten Pads die Lol-Cats in der Sonne dösten - 
wo man, wenn ein Stream rauschte, 
Engelbert, dem Blöden, lauschte, 
der auf seinen RickRoll biß, 
uns es auf UTube sehn lies. 
Abends am Familientisch, 
nach dem Gebet zum Mahl, hieß es dann: 
»Du riechst schon wieder nach Tweet und Troll. 

Spiel nicht mit den Facebookkindern, 
sing nicht ihre Tunes. 
Geh doch in die bessren Foren, 
mach’s wie deine Brüder«


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Parmesan-Cracker

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