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Ist die Scharia-Ausgabe von Charlie Hebdo verwerflich?


Charlie Hebdo veröffentlicht eine Scharia-kritische Ausgabe und die ersten Reaktionen sind Kritik daran, dass die Redaktion sich keine Schere-im-Kopf verpasst hat und auf einer derartige Publikation nicht verzichtet hat. Diese empfohlene Vorgehensweise gegenüber gewaltbereiten Fundamentalisten kennt man als "Appeasement".

Grundsätzlich sollte man bedenken, dass es sich bei dem Bilderverbot, das einige Muslime reklamieren, um eine Glaubensregel einer begrenzten Fraktion innerhalb des muslimischen Glaubens handelt. Weder gilt sie für 100% des Islam, noch wird sie wortwörtlich und explizit im Koran gefordert. Sie hat den Status einer Fatwa.

Es trifft auch zu, dass sie für Nichtmuslime soviel Bindungskraft besitzt, wie die koscheren Kochregeln für den Teil der Menschheit, der nicht orthodox-mosaischen Glaubens ist oder das Zölibat für Nicht-Katholen, die 8-Minuten-Regel für Nicht-Pastafarians und die Luftkleidung für Nicht-Digambaras.

Es geht also nicht um Respekt gegenüber Glaubensgemeinschaften, sonst würden wir nur koscher kochen, Spaghettis nicht mehr als 8 Minuten im Kochwasser lassen, nur unverheiratet mit Frauen verkehren und jainistisch nackt durch die Welt schreiten. Nein, es geht hier um die gewalttätige Intoleranz einer kleinen Minderheit von Muslimen, die nicht akzeptieren können, dass es Nicht-Muslime gibt, denen der Prophet und meist auch jegliche Religion nur als Witzvorlage dient. Verzicht auf derartige Cartoons ist nicht Respekt vor dem Islam, sondern Wegducken vor der Gewalt.

Umgekehrt wäre gerade das Aussparen des Islam und seines Propheten aus der kulturellen Reflektion, und dazu gehört auch die Satire, eine Form von Respektlosigkeit und eine herabwürdigende Ausgrenzung.

Es ist außerdem interessant, dass sich die gewaltbereite Islamistenfraktion nur an harmlose Zeitungsmacher herantraut und nicht an große Brauereien wie Budweiser oder Heineken, schließlich ist Alkohol trinken genauso haram wie Mohammed abbilden. Die Akzeptanz muslimischer Intoleranz hätte dort schnell Grenzen und niemand würde die Appeasement-Position vertreten, wenn der Brandsatz eine Rationierung alkoholischer Getränke auslösen würde.

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Schmand-Borschtsch vom Schwarzen Meer

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Gebratener Lachs mit Gurken

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3 El Rapsöl oder ein neutrales Olivenöl

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Salz, Pfeffer
1 Tl getrockneter Dill

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Rapsöl in der Pfanne auf mittlerer Hitze (4 von 6) vorwärmen.
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Lachs von jeder Seite 2 bis 3 Minuten anbraten, dabei möglichst nicht bewegen, er kann gewendet w…