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Chronisch verschnupft - MOTT im Wasser?


MOTT, aus dem Englischen "Mycobacteria Other Than Tuberculosis", steht für die Gruppe von krankheitserregenden Mykobakterien unter Ausschluss der Tuberkulose und der Lepra. Diese atypischen Mykobakterien sind lange Zeit nicht besonders in Erscheinung getreten und waren nur für Menschen mit geschwächtem Immunsystem (AIDS, Alter, Vorerkrankungen) eine Gefahr. Typische Erkrankungen äußern sich als Lungen- und Hautinfektionen und Schwellungen der Lymphknoten. 

In den USA hat das Center of Desease Control (CDC) eine langjährige Studie publiziert, die eine zusätzliche Erkrankung ausmacht und eine weitere Verbreitung annehmen lässt, die chronische Nasennebenhöhlen-Entzündung (CRS).

Ausgangspunkt war eine steigende Zahl von Patienten mit CRS, die trotz ausgiebiger Behandlung immer neue Krankheitsschübe erlitten. Die Forscher gingen deshalb von einer potentiellen Reinfektionsquelle im Haushalt aus. Bei einem Patienten, der seit mehr als 20 Jahren an CRS leidet, wurden Mycobacterium chelonae, Staphylococcus aureus, und Pseudomonas aeruginosa gefunden. Bei anderen Patienten fand man  M. abscessus-chelonaecomplex und M. franklinii. Da diese Mykobakterien resistent gegen Antibiotika und viele Wasserbehandlungstechniken sind, findet man sie nicht nur in Fließgewässern und Quellwasser, sondern auch im aufbereiteten Trinkwasser. 

Fazit: Wer ein Problem mit chronischer Nasennebenhöhlen-Entzündung hat, sollte insbesondere sein Warmwasser untersuchen lassen und beim Duschen einen Atemschutz tragen und kein Leitungswasser für die Nasendusche verwenden.

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Bleigießen - Orakel und Symboldeutung

Bleigießen, ein jahrtausendealtes Ritual zum Wahrsagen. Heute ein Partyspass an der Jahreswende. Früher ein billiges Orakel um Warnungen und Hilfen in Zeiten der Veränderung zu erhalten. Wurde es bis zum ersten Weltkrieg gerne vor Verlobungen, vor der Emigration oder anderen Lebensentscheidungen benutzt, so ist es heute hauptsächlich ein Partyspaß an Silvester. Ein Zeitvertreib um einen hellsichtigen Blick aufs neue Jahr zu werfen.

Bis ins 19. Jahrhundert war es ein billiges Wahrsageritual, gegen das die christliche Kirche keine großen Vorbehalte hatte. Das Bleigießen war preiswert, das benötigte Material fand sich früher in jedem Haushalt. Heute würde man kein Blei mehr im Haus finden und auch die fertigen Sets zum Bleigießen enthalten kein Blei mehr. Es sind unbedenkliche und trotzdem leicht schmelzbare Metalle wie Zinn-Legierungen. Zumindest sollte es so sein und ein Blick auf die Packung, ob ein CE-Zeichen vorhanden ist, sollte das sicher stellen.
Was brauchst Du dafür?
"Bleif…

Schmand-Borschtsch vom Schwarzen Meer

Schmand-Borschtsch war das erste typische Schwarz-Meer-Rezept, das ich bei meiner Frau und ihrer Verwandschaft kennen lernte. Ein Gericht, das die Küchen Rumäniens, Russlands und der schwäbischen Herkunft der Siedler vereinte.

Aber der Borschtsch wäre nicht mehr das, was es früher einmal gewesen wäre, klagten die älteren Familienmitglieder. Das Fleisch wäre nicht mehr so, man bekäme nicht mehr die gleichen Knochen und die Rinder würden zu jung geschlachtet. Die Unterschiede und was man vermisst wurden genau beschrieben. Für mich war das der Anlass nach den Ursachen zu suchen und ein angepasstes Rezept zu entwickeln.
Der Tipp mit dem Schlachtalter und den Knochen war ein erster wesentlicher Schritt. Wurde historisch die Hochrippe mit Fleisch und Knochen verwendet, die beim älteren Rind eine ganz andere Struktur und Faserigkeit zeigt, so findet sich ein vergleichbares Fleisch heute bei Rindfleisch mit 12-20 Monaten Schlachtalter eher in der Wade. Selbst Freilandtiere aus Bio-Haltung ha…

Gebratener Lachs mit Gurken

Für 2 Personen:

2 Lachs-Filets, Größe nach Hunger 150-250 g
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
etwas Maismehl

3 El Rapsöl oder ein neutrales Olivenöl

1 große Landgurke
1 Becher Ziegenjoghurt
1 El Rapsöl oder ein neutrales Olivenöl
1/2 Tl Dijon-Senf
Salz, Pfeffer
1 Tl getrockneter Dill

Lachs mit ein paar Tropfen Zitrone beträufeln und verreiben, anständig Salzen und Pfeffern, mit Maismehl schwach mehlieren. Beiseite legen. Der Lachs sollte eine halbe Stunde vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank genommen werden oder in Fällen großer Eile 20 Sekunden bei 800 Watt in der Mikrowelle vorgewärmt werden.
Gurke in zwei Hälften scheiden, jede Hälfte in Scheiben schneiden und am Rand des Tellers auslegen.
Rapsöl in der Pfanne auf mittlerer Hitze (4 von 6) vorwärmen.
Joghurt, Öl, Senf, den restlichen Saft der halben Zitrone, Salz und Pfeffer, sowie die Hälfte des Dills gut verrühren, über den Gurkenscheiben verteilen.
Lachs von jeder Seite 2 bis 3 Minuten anbraten, dabei möglichst nicht bewegen, er kann gewendet w…