Kartoffelsuppe mit Speck und frischem Majoran


Das zweite Mal diese Woche Suppe, geschuldet dem morgendlichen Blick auf die Waage. Und "slow" nur wenn man das gestrige Vorkochen der Kartoffeln dazunimmt, von denen ein Teil im Stampf gelandet ist und der Rest heute püriert und zur Suppe verarbeitet wurde. Der Röstspeck ist Tiroler Brettlspeck, für derartige Anwendungen mein präferierter "Bacon", da er nur schwach gepökelt wird, dafür aber trockener gereift und deshalb würziger und krosser ist. Außerdem hat er weniger Fettanteil als Bacon, es geht schließlich um den Geschmack, nicht um Kalorien.

(Angaben pro Teller/Person) Zwei Streifen Bacon sanft in einer Eisenpfanne (geschmiedete so genannte Lyoner Pfanne) ohne Fettzugabe über 30 Minuten oder mehr langsam erhitzen (Stufe 2 von 6). Der Speck soll Fett abgeben und leicht bräunen. (siehe Foto)

80 g gekochte Kartoffeln (gerne vom Vortag) mit der Kartoffelpresse pürieren, mit 1 El Butter und 200 ml Gemüsebrühe erhitzen. 2 EL grüne Kräuter und 1/4 Zehe Knoblauch unterrühren. Kurz aufkochen lassen.

Beim Servieren den mit Küchenkrepp abgetrockneten Speck vorsichtig auflegen, damit er nicht in der Suppe versinkt. Dazu einen kleinen Zweig Majoran, wenn möglich mit Knospen oder Blüten, zur Dekoration, alternativ je nach Jahreszeit auch Blütenblätter anderer Würzkräuter (Kornblume, Ringelblume, Kapuzinerkresse), notfalls geht auch glatte Petersilie oder Kerbel.


Update:

Und man kann halb soviele Kartoffeln nehmen, auf das Pürieren ganz verzichten oder nur eine der Kartoffeln pürieren. Die Suppe wird dann leichter, ist genauso lecker.




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