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Spinat-Spätzle mit roten Linsen


Die in diesem Rezept beschriebenen Spinat-Spätzle kann man natürlich mit allen möglichen anderen "Beilagen" kombinieren, seien es Wildfleisch, Pilze oder Braten, als Grundrezept stelle ich aber hier eine ovolacto-vegetarische Variante vor.

Zutaten für 2 Portionen:

200 g Spätzlemehl, 100 g tiefgefrorener Spinat, 2 El Wasser, 2 Eier, 1 El Olivenöl, 1 Msp Salz,
1 Tasse rote Linsen, 2 Tassen Wasser, 1/2 Würfel Gemüsebrühe,
1 El Zedernüsse, 1/2 El Mandelstifte, 2 El Butter, 1 Msp Macis, 1 Msp Sumachpulver

Den tiefgefrorenen Spinat in der Mikrowelle (oder mit viel Zeit) auftauen, am Schnellsten geht es 30-sec-weise bei 800 Watt bis noch die Hälfte bis ein Drittel gefroren ist, dann teilgefroren zusammen mit den 2 EL Wasser in der Moulinette sehr fein zerkleinern.

Das Mehl mit dem Salz mischen, Eier, Spinat und Öl gut unterheben und mit einem stark gekröpften Holzlöffel schlagen bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Der Teig soll beim Schlagen mit dem Löffel sich in die Länge ziehen, möglichst nicht abreißen und Blasen bilden. Dann ist er richtig für die Spätzlepresse oder das Spätzlebrett zum Schaben. Für den Hobel 4 EL Wasser verwenden, damit er leichter fließt.

Die Spätzle in reichlich kochendem und schwach gesalzenem Wasser nur 2-3 Minuten garen. Jeweils eine Pressen- oder Hobelfüllung einzeln, damit sie gleichmäßige garen können und auch nicht klumpen. Der größte Topf ist der beste Topf. Die einzelnen Tranchen in einer feuerfesten Form im Backofen bei 80°C warmhalten. Die Teller kann man zum Vorwärmen auch dazu stellen.

Die roten Linsen mit dem Wasser und dem halben Brühwürfel 8 Minuten kochen. In dieser Zeitkann man in einer kalten Pfanne Zedernüsse oder Pinienkerne, zusammen mit den Mandelstiften, dem Butter und den Gewürzen unter starkem Rühren erhitzen und anrösten. Wer es noch pikanter mag, kann einen Spritzer Teriyaki-Sauce zugeben.

Da man die roten Linsen schlecht warmhalten kann, außer man ist Liebhaber von Linsenmus, sollte zügig serviert werden wenn die Linsen gar sind.


Durch Verwendung teilweise gefrorenen Spinats wird die Farbe kräftig und dunkel. Der gleiche Trick funktioniert auch mit Tomatenmark, ein Teil eingefrieren und zusammen mit gleicher Menge nicht gefrorenem Mark und einem gleichen Teil Wasser in der Moulinette fein zerkleinern. Dann bekommt man satt rote Spätzle. Je länger man den Teig vor dem Kochen herumstehen lässt, desto heller werden die Spätzle.



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