Regensburger Wurst mit Linsen und Spätzle


Die Regensburger Würste kaufe ich beim Bio-Metzger, er verwendet nur Fleisch von Tieren aus Weide- oder Alp-Haltung, die ein Mindestalter erreicht haben, das ihnen ein einigermaßen erfülltes Leben in der Herde zugestand. Die roten Linsen sind ebenfalls Bio-Qualität, hier vor allem wichtig, weil in einigen Ländern erhebliche Mengen von Fungiziden, Herbiziden, Insektiziden und Molluskiziden eingesetzt werden. Da Hülsenfrüchte diese Gifte aufnehmen und Abwaschen nichts nützt, sollte man besonders bei diesen Produkten auf eine zertifizierte Herkunft achten. Die Spätzle stammen aus eigener Zubereitung (Rezept) und waren eingefroren.

Die Spätzle müssen ausreichend vorher aufgetaut werden, also am Abend vorher in den Kühlschrank oder am Morgen in ein kühles Eck in der Küche - oder 3 Minuten in die Mikrowelle. Dann werden sie auf unterster Stufe 10 Minuten mit etwas Butter in der Pfanne erwärmt, dabei 3 bis 4 mal gewendet.

Von den roten Linsen reicht 1/4 Tasse pro Person, die man mit 1/2 Tasse Wasser und 1/4 Gemüse-Brühwürfel maximal 8 Minuten leicht köcheln lässt. Am Besten gelingt es wenn man die Brühe zum Kochen bringt und dann die gewaschenen Linsen einrührt. Kein Deckel auflegen, vorsichtig umrühren und Dämpfen vermeiden. Am Ende der Kochzeit sofort vom Herd nehmen und Nachgaren vermeiden. Dazu kann man den Topf kurz in etwas kaltes Wasser stellen.

Die Regensburger Wurst kann man noch vor den Linsen in die Brühe geben und von Anfang an miterhitzen. Dann wird sie mit den Linsen heiß. Vegetarier nehmen statt der Wurst die doppelte Menge Linsen und geben eine Msp ganzen Kümmel dazu. 

Der Schnittlauch ist nicht nur Dekoration und kann auch geschnitten unter die Linsen gemengt werden.

Statt der Regensburger passt zu dieser Kombination auch gut eine sogenannte polnische oder koschere Brühwurst.


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