Sexismus: Selbsterniedrigung oder Gewalt?


MEIN/UNG KOMMENTAR

Verbale Übergriffe oder wie es Die Zeit mit einem schwedischen Begriff literarisch überhöht, der Greisenschleim (schw. gubbslem), bewegen die Gemüter. Aber was bewegt diese Männer? Warum tun sie das? Was versprechen sie sich davon? 

Nehmen wir den hypothetischen Fall einer Frau, die auf irgendeine Art der sexistische Anmache mit Zustimmung und Anerkennung reagiert. Was sagt das über diese Frau aus? Über ihr Selbstwertgefühl? Ihre Sozialisation? Ihre Persönlichkeit? Nichts Gutes.

Oder sie ergibt sich aus Abhängigkeit oder Furcht in die Situation - dann ist das ein Fall von Nötigung, sexuellem Missbrauch, Vergewaltigung.

Was bedeutet das für die Männer, die auf diese Art Frauen begegnen? Über das Ziel ihres Tuns? Über den unwahrscheinlichen Fall des Erfolgs? Sie würden mit einer Frau zusammenkommen, die einem desaströsen Profil entspricht. Ist es das, die Selektion unterwürfiger, höriger und zerrütteter Frauen, weil man selbst nicht in der Lage ist mit selbstbewussten, selbstbestimmten und psychisch gefestigten Frauen zu verkehren? Weil man selbst ein Problem hat mit dem eigenen Selbstwertgefühl, der eigenen Sozialisation, der eigenen Persönlichkeit? Weil auch da nichts Gutes zu finden ist?

Oder nutzt man gezielt die Abhängigkeit oder die Furcht, schafft eine zwingende Situation?

Loser oder Rapist? Gibt es Raum für etwas anderes? 






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