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George Soros auf Dummenfang


Seit Wochen betreibt eine Investorengruppe um und hinter George Soros Propaganda gegen die deutsche Stabilitätspolitik in Sachen Euro. Nachdem sie laut Medienberichten große Wetten gegen den Euro an den Devisenmärkten der Welt platziert hatten und durch gezielte Leerverkäufe auf Anleihen die Kurse beeinflussen wollten, hat die Schwarzes-Loch-Politik der EZB im Verbund mit den Zuckerbrot-und-Peitsche-Methoden der so genannten Troika die Devisenkurse in einem engen Band gehalten.

Der Euro ist nicht zusammengebrochen.

Die Werthaltigkeit amerikanischer Anleihen konnte dadurch nicht wiederhergestellt werden. Der Versuch eines Transfers amerikanischer und britischer Inflation in die Euro-Zone ist damit fehlgeschlagen. 

Jetzt versuchen es die Spieler mit einer anderen Taktik. Dem politischen Mega-Cheat, dem Aushebeln der Regierung Merkel.

Die anstehende Bundestagswahl soll derart manipuliert werden, dass man dem Unionslager gerade soviel Stimmen entzieht, wie für eine bestimmende Mehrheit und Dominierung der Regierung notwendig wären. Mit einem schwachem Kanzler Steinbrück, einem Freund der Großindustrie, verspricht man sich einen Wegfall des Widerstands gegen Inflation und eine Aufweichung des Stabilitätsprinzips.

Auch ein freier Markt für Eurobonds, der Soros und Co. Milliardengewinne bescheren würden, wäre unter diesen anderen Mehrheitsverhältnissen absehbar.

Um diesen Wahlausgang herbeizuführen benötigt man eine Partei, die bei den Wahlen antritt und aus dem konservativen Lager Stimmen einsammelt, aber nicht genug um ins Parlament zu kommen oder dort mit entscheiden zu können. Damit entwertet und neutralisiert dieser Handlanger das entscheidende Wählerpotential, das für einen erneuten Wahlsieg Merkels notwendig wäre.

Es scheint nun als habe die Gruppe um und hinter Soros ein paar Dumme und alte Weggefährten gefunden oder bezahlt, die diese Drecksarbeit übernehmen. Die "Alternative für Deutschland". Eine populistische Seilschaft um einen Herrn Lucke und den allseits bekannten Dampf-Showtalker Henkel. Diese sollen nun die Sau durchs Dorf treiben, das Märchen von der Gefahr namens Euro.


Diese Partei nimmt deutlich Position gegen den Euro.

"Wir fordern die Wiedereinführung nationaler Währungen oder die Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde. Die Wiedereinführung der DM darf kein Tabu sein." Damit will diese Partei eindeutig zu dem Verhältnissen vor Einführung der Europäischen Währungseinheit zurück, nicht nur weg vom Bargeld-Euro. Was heißt das?

Nächstes Jahr wird diese Europäische Währung 40 Jahre alt werden und damit die Epoche höchster Stabilität und Prosperität in der Wirtschaftsgeschichte Deutschlands begleitet haben. Eine Erfolgsgeschichte, die vor 10 Jahren in die formelle Einführung eines einheitlich designeten Bargelds und einer unabhängigen Zentralbank mündete. War vor dem EWS die DMark mit mehr als 8% Inflation pro Jahr Ursache für den Kollaps der deutschen Exportwirtschaft, Anlass für sonntägliche Fahrverbote um Devisen für Ölkäufe zu sparen, so ist der Euro das letzte Jahrzehnt stabiler gewesen als der Rubel, der Dollar oder die noch schlechter abschneidenden Möchtegern-Leitwährungen Pfund und Yen.

Dass diese Stabilität, trotz massiver Spekulationen und Versuchen den Kurs zu manipulieren, immer noch fortbesteht, ist ein Erfolg der Nachhaltigkeit und großen Substanz der europäischen Volkswirtschaft. 

Selbst Stabilitätssünder wie Island, Griechenland und Zypern haben nur einen Bruchteil der Pro-Kopf- oder Pro-Haushalt-Verschuldung der USA oder des Vereinigten Königreichs. Selbst Länder mit riesigem Außenhandelsüberschuss, wie Russland mit seinem Gas-Export, schaffen es nicht Schuldenquote und Währungsstabilität auf dem Niveau der Euro-Zone zu halten.


Wer ein anderes Bild von der Welt hat, der kann sich gerne bei einem der Devisenportale im Web die historischen Wechselkurse im Vergleich zum Schweizer Franken, dem Maß aller Währungen, ansehen. 

Für die BIP-, Außenhandels- und Staatsschulden-Zahlen kann man sich genug seriöse Quellen über Google selbst suchen. Dabei aber auch beachten, dass beispielsweise die EU selbst keine Schulden hat, die US-Bundesschulden kaum Belastungen durch Bildungs- und Gesundheitswesen oder Altersversorgung enthalten und schlussendliche der Generationenvertrag in Deutschland auch ein schuldrechtlich relevanter Vermögensgegenstand ist.

Vergleicht man die Zahlen und Fakten frei von jeder Ideologie oder Moral, dann hat der Kurs unabhängiger europäischer Währungen während der Zeit des EWS und des Euro das Doppelte an Wertverlust erfahren, weit dahinter liegen Dollar und Yen, einzig der chinesische Renminbi liegt noch im konkurrenzfähigen Bereich. Dieser ist jedoch keine frei gehandelte Währung, wird indirekt durch amerikanische Staatsanleihen und direkt durch das bisherige starke Wirtschaftswachstum gestützt. Dass dies ein wackliges Fundament ist, dürfte jedem klar sein. In dem Maß in dem das US-Rating zurückgeht und die Wachstumsraten in China schrumpfen, wird auch der Renminbi an Werthaltigkeit verlieren.


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