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Bunter Gurkensalat mit Röstitalern



Ein einfaches Gericht, das wenig und unkomplizierte Arbeit benötigt, reichlich Zeit alleine verbringt und lecker schmeckt. Man braucht aber frische Landgurken, die Aromen aus leicht herber aber nicht bitterer Schale und fruchtigem Innern sind geschmackliches Zentrum. Viele Gurken werden unter Gas nachgereift und dann im Reifen gestoppt um sie lagerfähig zu machen, dabei entwickelt sich der bittere Geschmack in der Schale, den man bei einer ausgereiften und frischen Gurke nicht fürchten muss.

Einige andere ähnliche Rezepte, die mir begegnet sind, fügen noch andere Gemüse hinzu, die aber im Extrem wie Bleichsellerie sehr aromatisch sind und den zarten Geschmack der Gurken übertönen und aus dem kalten und erfrischenden Gericht ein schwerverdauliches Essen für kühlere Tage machen. Dies ist ein Sommergericht für heiße Tage mit mehr als 30°C im Schatten.


Das Rösti ist ein Standardrezept, bei dem rohe Kartoffeln geschält, geraspelt und mit Küchenkrepp etwas trocken gepresst werden. Eine Tasse pro Person mit einer Messerspitze Salz, einer Mühlendrehung Pfeffer, einmal die Muskatnuss über die Reibe gezogen und einem Hauch Kümmel gewürzt und in eine Pfanne mit etwas Bratöl, leicht mit dem Löffelrücken anklopfen, damit sich ein kompakter Fladen bildet, Deckel drauf und bei ein Drittel Hitze 20 Minuten garen.

Gleich die Gurke mit dem Zestenreißer schälen und die Zesten in der Salatschüssel zur Seite stellen. Die Gurke längs vierteln und dann in dicke Scheiben schneiden. Leicht salzen und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Kerne nicht entfernen. Abtropfen lassen bis die 20 Minuten der Kartoffeln vorbei sind. In der Zeit gieße ich dann meine Gemüsepflanzen und geize die Tomaten aus. Man kann aber auch Zeitung oder diesen Blog lesen.

Den Kartoffelfladen vorsichtig wenden, möglichst am Stück oder in möglichst großen Stücken. Hitze etwas reduzieren und nicht mehr abdecken. Mit etwas Paprikapulver bestreuen und 15 Minuten garen, es sollte sich eine Röstkruste bilden.

Jetzt nimmt man eine Limette und holt so viele Zesten aus der Schale wie möglich und gibt sie zu den Gurkenzesten. Keine Zitrone verwenden, diese ist zu aromatisch und macht aus dem Gurken- einen Zitronensalat. Nach dem Zestenreißen den Saft auspressen und in die Schüssel geben. Einen möglichst roten Apfel (Topas, Gala) entkernen und in Spalten schneiden und sofort in der Schüssel unterheben. Der Apfel wird durch die Säure der Limetten nicht braun.

Die Gurkenstücke aus dem Sieb dazugeben, einen halben Bund Frühlingszwiebeln (3-4 Stück) von Wurzel und trockenen Enden säubern und das Grün in dickere Ringe schneiden, den Zwiebelteil längs halbieren und in schmale Streifen schneiden. Alles zusammen in der Schüssel vorsichtig und locker mit zwei Löffeln unterheben. Die doppelte Menge Rapsöl, im Vergleich zum Limettensaft, hinzugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf den Teller servieren.

Jetzt sollte auch das Rösti fertig sein. Man kann runde Taler ausstechen oder Dreiecke schneiden oder es nehmen wie es kommt, Hauptsache es zerfällt nicht.

Mit einem Zweig Petersilie dekorieren - Guten Appetit!


Wer den Gurkensalat als Beilage zu Grillfleisch macht oder wer Apfel-Allergiker ist, der kann den Apfel durch eine Grapefruit ersetzen. Oder beides kombinieren.

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Parmesan-Cracker

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Der Grundteig hat folgende Zutaten:
250 g Dinkelmehl 630 120 g Sauerrahmbutter, zimmerwarm 140 g Parmesan, fein gerieben oder in der Moulinette zerkleinert 120 g Sauere Sahne 1/2 TL Salz 1/4 TL feingemahlener weißer Pfeffer 1/4 TL Bockshornklee, gemahlen 1/4 TL Kurkuma
Aus diesen Zutaten einen Teig kneten, eine 3 cm dicke Rolle formen, in Küchenfolie einwickeln und mindestens 1/2 Stunde in den Kühlschrank legen.
Für die Paprikavariante braucht man noch 100 g Mini-Paprika. Gemüsepaprika haben eine zu dicke Wand und die Kekse sind dann nicht haltbar, vielleicht bekommt man Roma- oder Spitzpaprika mit dünner Wand, dann kann man die auch nehmen. Jedenfalls muss man sie in Streifen schne…