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Salat aus Gurke und Melone


Erst eins, dann zwei, dann drei, dann unzählige Gurken wachsen im Garten, große Landgurken, keine langen und faden Schlangengurken, sondern kompakte und kräftige grüne Prachtstücke. Da werden noch ein paar Rezepte in den nächsten Tagen kommen. Wahrscheinlich mehr kalte als warme, bei den Temperaturen zur Zeit - über 30 Grad im Schatten. 

Und für Besuch hatte ich eine Honigmelone besorgt, die aber nicht mit Eiscreme konkurrieren konnte und jetzt auch vollreif auf sofortigen Verzehr bestand. Zeit für Melone-Gurken-Salat.

Zwei ungeschälte Landgurken und eine entkernte und geschälte Honigmelone in Würfel schneiden. Ein paar Minuten abtropfen lassen, in dieser Zeit zwei Esslöffel Pinienkerne anrösten. Für das Frische-Kräuter-Dressing saure und minzige Sorten verwenden, aus dem Angebot im Garten sind es diesmal Ananas-Minze, Zitronen-Melisse und Sauerampfer. Pro Honigmelone braucht man eine halbe Tasse lockerer Kräuterzweige aus denen 4 Esslöffel kleingehackte Kräuter werden. Alles zusammen in eine Schüssel geben und 1 Esslöffel rote Berberitzenbeeren dazu, außerdem den Saft einer Limette, 2 Esslöffel eines nussigen Olivenöls und 1 Teelöffel Kürbiskernöl. Alles sanft unterheben, salzen und pfeffern und wenn die Melone zu saftig ist kann man noch mit etwas Zitronensaft die Säure abschmecken.

Guten Appetit!


Was ich gerne noch hinein geschnitten hätte, wenn es zur Zeit erhältlich wäre, wäre das Fruchtfleisch einer Pomelo gewesen. Eine Grapefruit wäre zu herb und dominant und eine Ananas ebenfalls, diese Variante werde ich vielleicht ausprobieren wenn der Salat nicht das Hauptgericht ist, sondern die Beilage für herzhafte Grilladen.

 

So sehen die Teile am Stock aus, die nächste wartet schon. Und weil das Wetter dieses Jahr nicht dem üblichen Rhythmus folgt, fehlen mir jetzt die nachgezogenen Setzlinge. Denn diese Gurke ist schon der nachgezogene Setzling, nachdem die erste Generation dem schlechten Wetter und der Wurzelfäule zum Opfer fiel.


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