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Was es sonst noch zu essen gab ...

Wie jeden Monat gab es nicht für alle Gerichte, die aus meiner Küche kamen, eine große Vorstellung mit Rezept-Anleitung hier im Blog. Ein paar Mal gab es nur Wiederholungen mit leichten Variationen zu essen - weil es so schön war - und das landet dann allenfalls als Update im ursprünglichen Blog-Eintrag. Keine Angst, Hinweise auf Updates poste ich auch im Stream auf G+ und FB, im RSS-Feed tauchen sie auch auf. Dann waren wir auf Reisen und es gab wieder Fastentage an denen die Küche kalt blieb, da gibt es keine Rezepte und auch kein Foto. Der Rest, für den sich Rezepte eigentlich erübrigen, folgt jetzt nach einem Monat, vielleicht wird das jetzt zur festen Ergänzung. Ein paar kurze Anleitungen aus den jeweiligen Posts in G+ habe ich dazukopiert.

Die Reste des Schweinebraten in Honig-Senf-Kruste als Fleischsalat mit Hartkäse, Spreewald-Gurken, Zwiebeln und frischen Gartenkräutern.
Große weiße Bio-Frühlingszwiebel mit Tomatensauce und rotem Naturreis / Organic Sweet Texas Onion aka White Bermuda Onion with tomato sauce and red rice 
Sautierte Streifen vom Hüftsteak an Pilz-Marsala-Schaum, Karotten und Lauch - keine Sättigungsbeilage, nur etwas Baguette zum Sauce tunken.

50 ml Sahne für 2 Portionen im Sektglas mit dem Milchschäumquirl und etwas Maisstärke zum dreifachen Volumen aufgeschäumt und vor dem Servieren untergehoben. 
Eigene Ernte vom Salat mit gemischten Bohnen und zweierlei Dressing
Spaghetti mit Tomatensauce vorletztes Glas, demnächst wird mit der diesjährigen Ernte wieder für ein Jahr vorgesorgt.
Lasagne mit Dinkellasagne-Platten, frischen Ochsenherz-Tomaten, Lammhack und Senner-Bergkäse von der Hochalp
Chinook Lachs mit Spargel und Hollandaise

Chinook Salmon with ivory asparagus and Sauce Hollandaise
Hühnerkeule in Salbei-Malaga-Deglacé, dazu Karotten und Fenchel, verziert mit Salbei-Blüten.

Chicken thighs in Sage-Malaga-Deglacé, carrots and fennel, decorated with sage blossoms.
Sommer ... Salat von Hühnchen, Landgurke, Mandarinen, Alpenrose-Käse und Pimpernelle-Joghurt-Dressing

Salad of chicken leftovers, Schälgurken cucumbers, mandarines, "Alpenrose" cheese and pimpinella-yogurt dressing
Das restliche Salbei-Malaga-Deglacé vom Hühnergericht mit Champignons, breiten Nudeln und Thymian.

The remaining Sage-Malaga-Deglacé with mushrooms, pasta and tyhme.



Eichblattsalat mit Zwiebellauch-Liebstöckel-Knoblauch-Vinaigrette

Strawberry lettuce (Lactuca sativa) with onion tubes, lovage and garlic vinaigrette

Salat aus verschiedenen Bohnen
Gelbe Zucchini, orange Paprika, Zwiebel mit Majoran/Gin/Olivenöl an Reistimbale mit Oregano (vegan)

Yellow summer squash, orange bell pepper and onion with marjoram/gin/olive oil on rice timbale with oregano (vegan)
Pell-Kartoffeln in Butter geschwenkt mit Kräuterquark

Boiled potatoes in the skin, slightly roasted in butter with the lowfat quark and the 7 herbs
Lammkeule mit Tomatensalat

Roasted gigot with tomato and onion salad
Vegetarische Gemüsebratlinge in Sternform aus dem Suüermarkt mit Frisee-Salat
Sweet pepper with an egg, the sunny side up with some thyme and wild marjoram

Paprika mit Spiegelei, Thymian und wilder Majoran
Bratkartoffeln mit Rosmarin

Roast potatoes with greek highland rosemary
Kühlschrank geleert - glasierte Karotten, Lauch, gebratener Räucherlachs, Rührei

Emptied the fridge - carrots glazé, leeks, roasted smoked salmon, scrambled egg

Süßkartoffeln und Blumenkohl, dazu ein Kräuterquark
Kurkuma-Risotto mit Fenchel und Cashew-Nüssen

Turmeric and fennel risotto with cashew nuts
Gedämpfte Hörnle - bessarabisches Rezept, mit Schmand-Gurkensalat

Das Rezept kommt demnächst noch ausführlich
Linsen, Spinat-Spätzle und Kaminwurzn vom Hirsch

Lentils, spinach spaetzle and cooked "smoked venison sausage"

Und so bequem zu machen, die Spätzle sind aus der Froste (Blog-Rezept 13.11.2012) und mussten jetzt weg, nachdem sie maximal 9 Monate eingefroren lagerfähig sind und das ist nächsten Monat vorbei und ich hab noch eine Portion ...

Die Wurst ist fertig beim Bio-Supermarkt gekauft, ein leckeres Stück alpenländischer Metzgerskunst. Und für die Linsen habe ich die kleinen schnell garenden genommen und 30 Minuten mit einer kleingewürfelten Karotte und genauso klein gewürfelter Kartoffel köcheln lassen. 10 Minuten vor Ende die Wurst in die Linsen gelegt, ein Esslöffel Rotweinessig dazu und eine Prise Salz, dazu von der glatten Petersilie die groben Stengel kleingehackt. Die Blätter dann geschnitten als Deko. Die Spätzle wurden schon am Morgen rausgelegt und aufgetaut und dann nur 20 Minuten auf geringer Hitze in Butter angeröstet.

Und noch ein Einblick in meinen Kräutergarten und seine diesjährige Pracht. Der Regen, der anderswo Überschwemmungen bringt, hat in den sandigen Böden der Pfalz kräftiges Wachstum hervorgerufen.





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Bleigießen - Orakel und Symboldeutung

Das Bleigießen ist ein jahrtausendealtes Ritual zum Wahrsagen. Es sollte Warnungen und Hilfen geben in Zeiten des Wandels. Wurde es bis zum ersten Weltkrieg gerne vor Verlobungen, vor der Emigration oder anderen Lebensentscheidungen benutzt, so ist es heute hauptsächlich ein Partyspaß an Silvester, um einen Blick aufs kommende Jahr zu werfen.

Bis ins 19. Jahrhundert war es ein billiges Wahrsageritual, gegen das die christliche Kirche keine großen Vorbehalte hatte. Das Bleigießen war preiswert, das benötigte Material fand sich früher in jedem Haushalt. Heute würde man kein Blei mehr im Haus finden und auch die fertigen Sets zum Bleigießen enthalten kein Blei mehr. Es sind meist unbedenklichere und trotzdem leicht schmelzbare Metalle wie Zinn-Legierungen.
Was brauchst Du dafür?
"Bleifiguren" - aus Gesundheitsgründen bestehen sie heute aus Zinnlegierungen
(deshalb, kein richtiges Blei verwenden, falls man noch Abfallstücke herumliegen hat - giftig!)hitzebeständiger Metall-Löffel,…

Schmand-Borschtsch vom Schwarzen Meer

Schmand-Borschtsch war das erste typische Schwarz-Meer-Rezept, das ich bei meiner Frau und ihrer Verwandschaft kennen lernte. Ein Gericht, das die Küchen Rumäniens, Russlands und der schwäbischen Herkunft der Siedler vereinte.

Aber der Borschtsch wäre nicht mehr das, was es früher einmal gewesen wäre, klagten die älteren Familienmitglieder. Das Fleisch wäre nicht mehr so, man bekäme nicht mehr die gleichen Knochen und die Rinder würden zu jung geschlachtet. Die Unterschiede und was man vermisst wurden genau beschrieben. Für mich war das der Anlass nach den Ursachen zu suchen und ein angepasstes Rezept zu entwickeln.
Der Tipp mit dem Schlachtalter und den Knochen war ein erster wesentlicher Schritt. Wurde historisch die Hochrippe mit Fleisch und Knochen verwendet, die beim älteren Rind eine ganz andere Struktur und Faserigkeit zeigt, so findet sich ein vergleichbares Fleisch heute bei Rindfleisch mit 12-20 Monaten Schlachtalter eher in der Wade. Selbst Freilandtiere aus Bio-Haltung ha…

Gemüsetopf mit Apfel und Berberitzen

Zutaten für 2 Personen: je 200 g Hokkaido-Kürbis, Kohlrabi, Pastinaken, Süßkartoffeln, Äpfel alles geputzt bzw. geschält und gewürfelt bis auf den Apfel, Saft von einer Zitrone, 1 El Bratöl Olive, 2 El Gänse- oder Entenschmalz (oder nur Olivenöl), 1 El Petersilie oder Speisechrysanthemen-Blätter, 1 El Bio-Berberitzen-Beeren,  je 1 Msp Macis-, Kumin-, Sumach- und Zimt-Pulver, 1/2 Tl Majoran, Salz, 1 El Schnittlauch-Röllchen zur Dekoration.
Den Ofen auf 90 bis 100 °C vorheizen, Keramikform anwärmen. Schmiedepfanne mit 1 El Olivenöl erhitzen. Das Gemüse kann man auch etappenweise vorbereiten während eine andere Sorte brät. Die einzelnen Gemüsesorten jeweils 4-5 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten. Das aufeinanderfolgende Anbraten und anschließende Nachgaren im Backofen berücksichtigt die unterschiedlichen Garzeiten dieser Gemüsearten.
Zuerst die Kohlrabi-Würfel auf 2/3 Hitze anbraten, in die Warmhalteform geben und im Ofen nachgaren lassen. Hitze steigern und die Würfel vom Hok…