Pilz-Reis mit Lauch


Heute hatte wieder die Sonne geschienen, es gab reichlich Arbeit im Garten und so blieb wenig Zeit zum Kochen. Und weil mit ein paar betonierten Sockeln kräftig Kalorien abgebaut wurden, ein Gericht mit LowFat-Charakter aber eben keine Vermeidung von Kohlehydraten.

Für zwei Personen:
  • 1 große Stange Lauch, geputzt und in Streifen geschnitten 
  • 1/4 TL Limetten- oder Zitronensaft
  • 5 bis 10 Tropfen hitzefestes Olivenöl
  • 1 Tasse Reis
  • 2 Tassen Wasser 
  • 1 EL Pilzpaste
  • 1/4 TL Worcestershire Sauce
  • 1 TL gehackte Petersilie
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Reis und die Hälfte des Wasser zum Kochen bringen, die Pilzpaste unterrühren und auflösen, das restliche kalte Wasser zugeben, Deckel schließen und auf abgeschalteter Herdplatte mit der Resthitze dämpfen. Braucht ungefähr 25 Minuten bis es gar ist. Vor dem Servieren W-Sauce und Petersilie unterheben.

Fünf Minuten bevor der Reis fertig ist eine Pfanne mit einem Spritzer Olivenöl erhitzen, die Lauchstreifen ins heiße Öl geben und mit dem Holzlöffel ständig umrühren. Solange man den Lauch bewegt sitzt er nicht fest, das Öl ist nur dazu da, damit der Lauch nicht fest brät währendem man die leere Schüssel zur Seite stellt und nach dem Rührlöffel greift. Nach vier Minuten die Hitze wegnehmen, den Limetten-Saft zugeben und weiterrühren. 

Auf den Teller anrichten und erst jetzt leicht salzen und kräftig Pfeffer aus der Mühle darüber.

Wenn der Lauch frisch war, sollte das Gericht nicht trocken sein, sondern saftig, schmackhaft und würzig. Wenn der Lauch schon länger im Laden lag als gut ist, kann man ihn am Schluss noch mit etwas Weißwein zwei Minuten sautieren, dann verliert er seine schöne grüne Farbe, aber man steht wenigstens nicht mit Stroh auf dem Teller da. Schaut beim Kauf von Lauch darauf, dass er noch keinen trockenen Rand am Wurzelende hat oder sich bereits an der Wurzel-Schnittstelle grau oder braun verfärbt. Am grünen Ende kann man noch einkürzen, aber das weiße Wurzelende verfärbt sich erst wenn es innen schon trocken ist.

Wenn man keine Pilzpaste hat, kann man getrocknete Waldpilze mittelfein stoßen und dann über Nacht in etwas Orangen-Likör oder Orangensaft einweichen. Wer kein Problem mit zuviel Fett hat, kann auch ein neutrales Öl zum Einweichen nehmen, Rapsöl beispielsweise. Am nächsten Tag kann man das dann zur Paste verrühren. Volumenverhältnis von Pilzpulver zu Flüssigkeit ist 1:1, für den Esslöffel Paste demnach je anderthalb Teelöffel Pilze und Flüssigkeit. 

Guten Appetit!


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