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Heute ist Bundestagswahl


Die eigene Wahlentscheidung braucht Information

Ich empfehle den Wahl-O-Mat, keine Partei. Wie soll ich wissen ob meine Präferenz den Interessen des Gegenübers entspricht. Würde er meine Wahlentscheidung übernehmen könnte das seiner eigenen Einstellung und Lebenswelt entgegenstehen.

Wichtig ist, dass man sich über die eigenen Motive im klaren ist, dass man Prioritäten setzt und dass man sich anschaut welche Partei diese wenigstens auch zu erfüllen vorgibt und sie nicht im Vorhinein ablehnt. Im Gegensatz zu den Veränderungsabsichten sind die Parteien bei der Ablehnung sehr zuverlässig, was im Wahlkampf negativ und ablehnend nicht versprochen wird, wird auch ziemlich sicher verhindert oder abgelehnt. Man sollte deshalb beim Wahl-O-Mat die Schwerpunkte auf die Themen setzen, bei denen man ablehnend entschieden hat, um so die Partei herauszufinden, die nicht nur umsetzen will, was man haben möchte, sondern auch verhindern wird, was man verhindert haben möchte.

Wer also am Ende des Wahl-O-Mat alle Zeilen markiert in denen hinten ein "X" für Ablehnung steht, der verstärkt die zuverlässige Seite der eigenen politischen Wünsche und findet damit deutlicher die Partei, die mehr der eigenen Absichten verwirklichen wird. Diese "Machen wir nicht"-Versprechen werden viel seltener gebrochen.

https://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2013/main_app.php

Wählen gehen!

Beispielergebnis des Wahl-O-Mat, bei dem liberale Themen
nach den Positionen von Karl-Hermann Flach bewertet und schwerer gewichtet wurden.

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Bleigießen - Orakel und Symboldeutung

Das Bleigießen ist ein jahrtausendealtes Ritual zum Wahrsagen. Es sollte Warnungen und Hilfen geben in Zeiten des Wandels. Wurde es bis zum ersten Weltkrieg gerne vor Verlobungen, vor der Emigration oder anderen Lebensentscheidungen benutzt, so ist es heute hauptsächlich ein Partyspaß an Silvester, um einen Blick aufs kommende Jahr zu werfen.

Bis ins 19. Jahrhundert war es ein billiges Wahrsageritual, gegen das die christliche Kirche keine großen Vorbehalte hatte. Das Bleigießen war preiswert, das benötigte Material fand sich früher in jedem Haushalt. Heute würde man kein Blei mehr im Haus finden und auch die fertigen Sets zum Bleigießen enthalten kein Blei mehr. Es sind meist unbedenklichere und trotzdem leicht schmelzbare Metalle wie Zinn-Legierungen.
Was brauchst Du dafür?
"Bleifiguren" - aus Gesundheitsgründen bestehen sie heute aus Zinnlegierungen
(deshalb, kein richtiges Blei verwenden, falls man noch Abfallstücke herumliegen hat - giftig!)hitzebeständiger Metall-Löffel,…

Gemüsetopf mit Apfel und Berberitzen

Zutaten für 2 Personen: je 200 g Hokkaido-Kürbis, Kohlrabi, Pastinaken, Süßkartoffeln, Äpfel alles geputzt bzw. geschält und gewürfelt bis auf den Apfel, Saft von einer Zitrone, 1 El Bratöl Olive, 2 El Gänse- oder Entenschmalz (oder nur Olivenöl), 1 El Petersilie oder Speisechrysanthemen-Blätter, 1 El Bio-Berberitzen-Beeren,  je 1 Msp Macis-, Kumin-, Sumach- und Zimt-Pulver, 1/2 Tl Majoran, Salz, 1 El Schnittlauch-Röllchen zur Dekoration.
Den Ofen auf 90 bis 100 °C vorheizen, Keramikform anwärmen. Schmiedepfanne mit 1 El Olivenöl erhitzen. Das Gemüse kann man auch etappenweise vorbereiten während eine andere Sorte brät. Die einzelnen Gemüsesorten jeweils 4-5 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten. Das aufeinanderfolgende Anbraten und anschließende Nachgaren im Backofen berücksichtigt die unterschiedlichen Garzeiten dieser Gemüsearten.
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Schmand-Borschtsch vom Schwarzen Meer

Schmand-Borschtsch war das erste typische Schwarz-Meer-Rezept, das ich bei meiner Frau und ihrer Verwandschaft kennen lernte. Ein Gericht, das die Küchen Rumäniens, Russlands und der schwäbischen Herkunft der Siedler vereinte.

Aber der Borschtsch wäre nicht mehr das, was es früher einmal gewesen wäre, klagten die älteren Familienmitglieder. Das Fleisch wäre nicht mehr so, man bekäme nicht mehr die gleichen Knochen und die Rinder würden zu jung geschlachtet. Die Unterschiede und was man vermisst wurden genau beschrieben. Für mich war das der Anlass nach den Ursachen zu suchen und ein angepasstes Rezept zu entwickeln.
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