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Distributed Denial of Service (DDOS) Status-Übersicht



Arbor Networks hat zusammen mit Google Ideas am Montag eine Visualisierung von DDoS-Trafficdaten präsentiert. Die interaktive Karte zeigt zeitnah den globalen Status der aktuellen DDoS-Angriffe. Mit dem Datenmaterial von Arbor, das anonymisiert bei über 270 ISPs weltweit erhoben wird, kann ein fast vollständiges Bild der Situation gewonnen werden. Die Daten werden derzeit stündlich aktualisiert und über Google Ideas verbreitet. Die obige Grafik ist eine Echtzeit-Einblendung des Tools.

Sollte dort oben nichts oder nichts Sinnvolles zu sehen sein, dann könnte das daran liegen, dass ihr Browser diesen Inhalt ausblendet, weil er nicht über das https-Protokoll verfügbar ist. Im Adressfeld des Browsers sollten sie ein Hinweiszeichen sehen und dort die Anzeige dieses Inhalts aktivieren können. Für alle anderen Fälle gibt es hier einen Screenshot zur Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags:


Die Webseite verlinkt außerdem aktuelle News zu den DDoS-Informationen und gibt Zugriff auf historische DDoS-Daten. Quelle der Daten ist das Arbor Threat Infoboard

Der Google Think Tank hat das Project am Montag beim Conflict in a Connected World Summit vorgestellt und hostet die Seite auch für öffentliche Zugriffe. Ziel ist es das Problembewusstsein für DDoS-Angriffe zu wecken und zu zeigen welchen Umfang und damit Einfluss diese Attacken auf das gesamte Netz ausüben und einerseits dessen Bandbreite beeinträchtigen, andererseits eine repressive Maßnahme gegen einzelne Webseiten darstellen und damit ein Instrument der Zensur darstellen.

Video vom Summit am 21.10.2013

Für Google ist dies eine Gelegenheit auf ein anderes Projekt hinzuweisen, Project Shield. Ursprünglich eine Möglichkeit Webseiten zu beschleunigen, eine fast endlos skalierbare Bandbreite zu bieten, wird es jetzt als Abwehrmaßnahme gegen DDoS-Angriffe präsentiert. Durch die Möglichkeiten der Project Shield Infrastruktur wird ein DDoS-Angriff sinnlos, da er keinerlei Effekte mehr hervorrufen soll.

Präsentation von Google Shield

Google Shield soll Webseiten kostenlos zur Verfügung gestellt werden, die aktuelle Nachrichten, Menschen- und Bürgerrechtsthemen präsentieren oder im Zusammenhang mit demokratischen Wahlen stehen. Für NGOs, gemeinnützige Einrichtungen und Menschenrechtsaktivisten möchte man diese Kostenfreiheit auch aufrechterhalten, wenn der Service nicht mehr allgemein kostenfrei ist. Zur Zeit muss man einen Antrag stellen, wird dann einem Review-Prozess unterzogen und bei positiver Prüfung eingeladen.


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Bleigießen - Orakel und Symboldeutung

Das Bleigießen ist ein jahrtausendealtes Ritual zum Wahrsagen. Es sollte Warnungen und Hilfen geben in Zeiten des Wandels. Wurde es bis zum ersten Weltkrieg gerne vor Verlobungen, vor der Emigration oder anderen Lebensentscheidungen benutzt, so ist es heute hauptsächlich ein Partyspaß an Silvester, um einen Blick aufs kommende Jahr zu werfen.

Bis ins 19. Jahrhundert war es ein billiges Wahrsageritual, gegen das die christliche Kirche keine großen Vorbehalte hatte. Das Bleigießen war preiswert, das benötigte Material fand sich früher in jedem Haushalt. Heute würde man kein Blei mehr im Haus finden und auch die fertigen Sets zum Bleigießen enthalten kein Blei mehr. Es sind meist unbedenklichere und trotzdem leicht schmelzbare Metalle wie Zinn-Legierungen.
Was brauchst Du dafür?
"Bleifiguren" - aus Gesundheitsgründen bestehen sie heute aus Zinnlegierungen
(deshalb, kein richtiges Blei verwenden, falls man noch Abfallstücke herumliegen hat - giftig!)hitzebeständiger Metall-Löffel,…

Schmand-Borschtsch vom Schwarzen Meer

Schmand-Borschtsch war das erste typische Schwarz-Meer-Rezept, das ich bei meiner Frau und ihrer Verwandschaft kennen lernte. Ein Gericht, das die Küchen Rumäniens, Russlands und der schwäbischen Herkunft der Siedler vereinte.

Aber der Borschtsch wäre nicht mehr das, was es früher einmal gewesen wäre, klagten die älteren Familienmitglieder. Das Fleisch wäre nicht mehr so, man bekäme nicht mehr die gleichen Knochen und die Rinder würden zu jung geschlachtet. Die Unterschiede und was man vermisst wurden genau beschrieben. Für mich war das der Anlass nach den Ursachen zu suchen und ein angepasstes Rezept zu entwickeln.
Der Tipp mit dem Schlachtalter und den Knochen war ein erster wesentlicher Schritt. Wurde historisch die Hochrippe mit Fleisch und Knochen verwendet, die beim älteren Rind eine ganz andere Struktur und Faserigkeit zeigt, so findet sich ein vergleichbares Fleisch heute bei Rindfleisch mit 12-20 Monaten Schlachtalter eher in der Wade. Selbst Freilandtiere aus Bio-Haltung ha…

Parmesan-Cracker

Diesmal gibt es gleich zwei Rezepte in einem. Mit dem gleichen Basis-Teig kann man sowohl die Kräuter-Ausführung als auch die Variante mit Paprika backen. Ich teile den Teig immer in zwei Teile, mache dann mit einer Hälfte die Paprika-Variante (Paprika-Menge halbiert) und mit der anderen die Kräuterkekse.
Der Grundteig hat folgende Zutaten:
250 g Dinkelmehl 630 120 g Sauerrahmbutter, zimmerwarm 140 g Parmesan, fein gerieben oder in der Moulinette zerkleinert 120 g Sauere Sahne 1/2 TL Salz 1/4 TL feingemahlener weißer Pfeffer 1/4 TL Bockshornklee, gemahlen 1/4 TL Kurkuma
Aus diesen Zutaten einen Teig kneten, eine 3 cm dicke Rolle formen, in Küchenfolie einwickeln und mindestens 1/2 Stunde in den Kühlschrank legen.
Für die Paprikavariante braucht man noch 100 g Mini-Paprika. Gemüsepaprika haben eine zu dicke Wand und die Kekse sind dann nicht haltbar, vielleicht bekommt man Roma- oder Spitzpaprika mit dünner Wand, dann kann man die auch nehmen. Jedenfalls muss man sie in Streifen schne…