Direkt zum Hauptbereich

Anschlag auf den Darm


Unsere Symbionten stehen unter Attacke, gefährliche Chemikalien in neuen Weizensorten verändern den Stoffwechsel unserer Darmbakterien und gefährden Verdauung, Stoffwechsel und Gesundheit.

Es geht um den so genannten ATI-Weizen oder genauer gesagt Weizen mit einem hohen Gehalt an Amylase-Trypsin-Inhibitoren. Dieser Insektenabwehrstoff kommt natürlich im Weizen vor und wurde durch gezielte Zuchtauswahl und beschleunigte Zuchtverfahren im Auftreten intensiviert. Aktuelle Weizensorten enthalten ein Vielfaches von diesem Stoff gegenüber früheren Weizensorten. Dies betrifft auch Weizen im Bio-Anbau, da es sich nicht um genveränderte Sorten aus dem Labor handelt.

Das Ergebnis sind Wechselwirkungen beim Verzehr von Weizenmehlprodukten, die denen des Gluten bei Zöliakie-Kranken ähneln. Entzündliche Reaktionen im Darm, hervorgerufen durch Reaktionen der Darmschleimhaut mit den Reaktionsprodukten, die bei der Verstoffwechselung der ATI in den Darmbakterien entstehen. Bei vielen Betroffenen kommt es dabei zusätzlich zu verstärkter Gasabscheidung und damit Blähungen. Einem weiteren Indiz, dass es sich nicht um eine Substanz handelt, die mit der menschlichen Verdauung und den beteiligten Symbionten kompatibel ist.

Noch nicht durch große Studien abgesichert sind im Zusammenhang mit dem Verzehr von ATI-Weizen auftretende Veränderungen des endokrinen Systems, Verschiebungen im Hormonhaushalt, die zu höherem Adrenalin- und Testosteron-Spiegel führen, höheren Blutdruck, Gereiztheit und Aggressivität zur Folge haben. Auf der anderen Seite des Körpers führt die gestörte Verdauung zu verminderter Aufnahme von Mineralien und in der Folge zu Mangelerscheinungen, die durch die gestörte Versorgung der Nerven-Axone mit Mineral-Ionen auch zu neuropathologischen Symptomen bis hin zur Demenz führen können. Dies ist noch nicht gesichert, scheint aber im kybernetischen System evident zu sein. Es wird aber trotzdem zusätzlicher Studien bedürfen um das Offensichtliche auch abzusichern und wissenschaftlich einzuordnen. Dass es so ist, ist ohne Zweifel. Ob und in welchem Umfang es bei den Effekten eine Rolle spielt ist die offenen Frage.

Ursache ist wahrscheinlich ein grundlegender Denkfehler in den Zulassungsprozeduren für neue Nahrunsgmittelpflanzen. Sie werden nur auf ihre Giftigkeit und Verträglichkeit in Bezug auf den Mensch selbst getestet. Was unterbleibt ist die Untersuchung der Verträglichkeit mit der Vielfalt der Darmbakterien und der Verträglichkeit dessen, was diese Bakterien aus diesen Pflanzenstoffen machen, mit dem menschlichen Darm. Die chemische Verbindung, die bei der Verdauung aufs menschliche Gewebe trifft kann dann eine ganz andere, mit ganz anderen Wechselwirkungen sein, als die, die in den Pflanzen durch Zucht angereichert wurde. Dies ist die indirekte Toxizität.



Beliebte Posts aus diesem Blog

Bleigießen - Orakel und Symboldeutung

Das Bleigießen ist ein jahrtausendealtes Ritual zum Wahrsagen. Es sollte Warnungen und Hilfen geben in Zeiten des Wandels. Wurde es bis zum ersten Weltkrieg gerne vor Verlobungen, vor der Emigration oder anderen Lebensentscheidungen benutzt, so ist es heute hauptsächlich ein Partyspaß an Silvester, um einen Blick aufs kommende Jahr zu werfen.

Bis ins 19. Jahrhundert war es ein billiges Wahrsageritual, gegen das die christliche Kirche keine großen Vorbehalte hatte. Das Bleigießen war preiswert, das benötigte Material fand sich früher in jedem Haushalt. Heute würde man kein Blei mehr im Haus finden und auch die fertigen Sets zum Bleigießen enthalten kein Blei mehr. Es sind meist unbedenklichere und trotzdem leicht schmelzbare Metalle wie Zinn-Legierungen.
Was brauchst Du dafür?
"Bleifiguren" - aus Gesundheitsgründen bestehen sie heute aus Zinnlegierungen
(deshalb, kein richtiges Blei verwenden, falls man noch Abfallstücke herumliegen hat - giftig!)hitzebeständiger Metall-Löffel,…

Schmand-Borschtsch vom Schwarzen Meer

Schmand-Borschtsch war das erste typische Schwarz-Meer-Rezept, das ich bei meiner Frau und ihrer Verwandschaft kennen lernte. Ein Gericht, das die Küchen Rumäniens, Russlands und der schwäbischen Herkunft der Siedler vereinte.

Aber der Borschtsch wäre nicht mehr das, was es früher einmal gewesen wäre, klagten die älteren Familienmitglieder. Das Fleisch wäre nicht mehr so, man bekäme nicht mehr die gleichen Knochen und die Rinder würden zu jung geschlachtet. Die Unterschiede und was man vermisst wurden genau beschrieben. Für mich war das der Anlass nach den Ursachen zu suchen und ein angepasstes Rezept zu entwickeln.
Der Tipp mit dem Schlachtalter und den Knochen war ein erster wesentlicher Schritt. Wurde historisch die Hochrippe mit Fleisch und Knochen verwendet, die beim älteren Rind eine ganz andere Struktur und Faserigkeit zeigt, so findet sich ein vergleichbares Fleisch heute bei Rindfleisch mit 12-20 Monaten Schlachtalter eher in der Wade. Selbst Freilandtiere aus Bio-Haltung ha…

Parmesan-Cracker

Diesmal gibt es gleich zwei Rezepte in einem. Mit dem gleichen Basis-Teig kann man sowohl die Kräuter-Ausführung als auch die Variante mit Paprika backen. Ich teile den Teig immer in zwei Teile, mache dann mit einer Hälfte die Paprika-Variante (Paprika-Menge halbiert) und mit der anderen die Kräuterkekse.
Der Grundteig hat folgende Zutaten:
250 g Dinkelmehl 630 120 g Sauerrahmbutter, zimmerwarm 140 g Parmesan, fein gerieben oder in der Moulinette zerkleinert 120 g Sauere Sahne 1/2 TL Salz 1/4 TL feingemahlener weißer Pfeffer 1/4 TL Bockshornklee, gemahlen 1/4 TL Kurkuma
Aus diesen Zutaten einen Teig kneten, eine 3 cm dicke Rolle formen, in Küchenfolie einwickeln und mindestens 1/2 Stunde in den Kühlschrank legen.
Für die Paprikavariante braucht man noch 100 g Mini-Paprika. Gemüsepaprika haben eine zu dicke Wand und die Kekse sind dann nicht haltbar, vielleicht bekommt man Roma- oder Spitzpaprika mit dünner Wand, dann kann man die auch nehmen. Jedenfalls muss man sie in Streifen schne…