Rinderstreifen Shawarma-Art mit Spitzkohl und Tahini-Sauce


Die Woche mit den preiswerten Gerichten ist vorbei, trotzdem liegt auch dieses Fleischgericht mit 5€ pro Person in einem preislich attraktiven Bereich und wer den Kohl selbst anbaut oder direkt beim regionalen Erzeuger kauft, das Brot selbst backt, der hat dann Spielraum für eine sehr gute Fleischqualität.

Die Marinierungsart lässt aber auch die Verwendung von Fleisch älterer Tiere zu, dann wird über zwei Nächte mariniert. Der Joghurt sollte deshalb lebende Kulturen haben, da diese auf das Fleisch als Tenderizer wirken und die Marinade so nicht nur den würzigen Geschmack erzeugt, sondern auch für die richtige Zartheit sorgt.

Zutaten für 2 Personen:

250 g Rindfleisch (Hüftsteak) in Streifen geschnitten,


für die Marinade
1 1/2 große Knoblauchzehe, fein zerkleinert,
2 EL Zitronensaft,
1 MSp scharfer Pfeffer, fein gemahlen,
1 MSp Kumin (gemahlener Kreuzkümmel),
1 MSp Macis (gemahlene Muskatblüte),
1/2 TL Paprikapulver, scharf,
1/2 Becher Ziegenjoghurt


für die Tahini-Sauce
2 EL Tahini (Sesamcreme),
1/2 große Knoblauchzehe,
1 TL Zitronensaft,
1 MSp Salz,
1 MSp milder Pfeffer,
1 TL Olivenöl, fruchtig bis herb,
2 EL Petersilie oder Kerbel, gehackt,
2 EL lauwarmes Wasser,

für die Gemüse-Beilage
1 Spitzkohl (250-300 g) längs halbiert,
1/2 TL Olivenöl, mild,
1 EL Gin,
1 MSp Salz,
1/2 TL Apfelsüße,

als Beilage frisch (auf)gebackene Pitas oder Fougasse.


Die Zubereitung erfolgt in zwei Etappen.

Die Marinade zusammenrühren und mit den Fleischstreifen vermengt über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag beginnt man mit den Spitzkohl-Hälften, die man in einen großen Topf mit dem Olivenöl gibt, mit dem Salz bestreut, den Gin und die Apfelsüße dazu gibt und bei geschlossenem Deckel und starker Hitze zwischen 15 und 20 Minuten dämpft. Wenn der Kohl beginnt zu bräunen den Topf vom Herd nehmen und den Kohl warm stellen.

In der Zwischenzeit das marinierte Fleisch in einer Pfanne auf jeder Seite 5 bis 6 Minuten erhitzen. Die Pfanne sollte so groß sein, dass das Fleisch nicht übereinander liegt, sondern alle Teile Kontakt mit dem Pfannenboden haben. Lieber in zwei Etappen zubereiten und dann warm stellen.

Die Tahini-Sauce rührt man man aus allen Zutaten kalt zusammen und lässt sie bei Raumtemperatur bis zum Servieren stehen. Bereitet man sie auch am Vortag zu, dann kann man sie abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Bei größeren Essen kann man mehrere Portionen in kleine Weck-Gläser mit Deckel füllen. Reste mit Olivenöl abdecken und bis zu einer Woche im Kühlschrank aufbewahren.

Den Kohl auf vorgewärmte Teller legen, das Fleisch und die Tahini-Sauce dazu, mit einem Zweig frischer Petersilie oder Kerbel dekorieren (hat mir heute gefehlt), dazu das Brot in der Schale oder dem Körbchen.

Guten Appetit!



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