Straßburger Wurstsalat


Ein deftiges Gericht und ein sehr altes Rezept. Diese Variante des Straßburger Wurstsalats stammt aus der familiären Überlieferung und hat deshalb ihren Ursprung im Markgräfler Land südlich von Freiburg.

Als Zutaten braucht man je zwei Teile Fleischkäse und Bauernkäse dazu je ein Teil Zwiebel, sauer eingelegte Gurken, Paprika. Alles in dünne Streifen schneiden und trocken vorsichtig vermengen. Den Paprika und die Gurken schneide ich mit dem Gemüsehobel.

Statt Fleischkäse kann man auch eine Lyoner Wurst verwenden und der Käse darf auch ein Emmentaler oder Bergkäse sein. Ich habe aber auch schon eine schmackhafte Variante mit Schinkenwurst, milder Salami und Tilsiter gemacht. Hier kann man auch mixen und mit Resten etwas leckeres zusammenstellen.

Für die Salatsauce braucht man 3 Teile eines milden Öls, vorzugsweise Rapsöl. Dazu ein Teil eines weißen Essigs, es kann auch eine Sorte mit Kräuterauszügen sein. Als Gewürz pro 100 g Wurst einen Esslöffel Schnittlauch und einen Teelöffel Dill. Hat man nur einen getrockneten Dill aus dem Streuer, tut es auch eine Messerspitze davon. Je nachdem wie salzig die Wurst ist, braucht man mehr oder weniger Salz. Dazu noch soviel körniger Senf wie man Schnittlauch genommen hat. Gut verrühren bis die Sauce milchig wird und dann unterheben. Servieren mit etwas grüner Deko, wenn verfügbar. Notfalls kann man einen Dillzweig aus dem Gurkenglas zweckentfremden.

Als Beilage ist Graubrot, Roggenbrot oder Pumpernickel gebräuchlich, in der Familientradition sind es aber Bratkartoffeln aus am Vortag vorgekochten mehligen Kartoffeln.

Guten Appetit!




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