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Treibt der Staat genug Vorsorge vor Lebensrisiken?




Aktuelle Aktivitäten von Kreationisten und Vertretern der Gott-Existiert-These auf der ganzen Welt führen uns vor Augen was ein Gott oder viele Götter für Auswirkungen auf die menschliche Existenz haben können. Umfangreiches Anschauungsmaterial über die katastrophalen Auswirkungen möglicher göttlicher Existenz zeigt eine Dokumentationsstätte in Kentucky, über die die Süddeutsche Zeitung im Mai 2014 berichtet

Als Skeptiker muss ich in Betracht ziehen, dass die Kreationisten die zutreffende Weltsicht haben könnten. Deshalb ist hier die Politik gefragt. Ausreichende staatliche Prävention ist nötig, deshalb müssen Forschungsmittel bereit gestellt werden um einen "Gottesvernichtungsmechanismus" zu entwickeln und bereit zu stellen, für den hypothetischen Fall, dass sich die Existenz eines oder mehrere Götter als zutreffend herausstellt. 

Dessen oder deren Treiben ist nicht mit den universellen und unveräußerbaren Menschenrechten vereinbar, nicht mit Datenschutzgesetzen und einer ganzen Reihe anderer moralischer und zivilisatorischer Werte. Da ein Gott oder Götter per Definition nicht menschlich sind, haben sie keinen Anspruch auf Unversehrtheit oder Lebensrecht, sie fallen unter Sachenrecht, wie Kühlschränke oder Patentrechte. Ein Zugriff mit zerstörerischer Wirkung ist deshalb zulässig und geboten, damit sie im Falle ihres Nachweises beseitigt werden können, um weitere Gefahr von Leib und Leben der Menschen abzuwehren. 

Hier versagt die Politik bisher schändlich und kommt ihren Verpflichtungen zum Schutz der Bevölkerung in keinster Weise nach. 

Auch als geringere Gefahr eingeschätzte Götter, denen wenig Einflussnahme auf die Menschen zugeschrieben wird, wie beispielsweise die römischen Götter, sind nicht unbedenklich, da sie beispielsweise das Kriegsglück beeinflusst haben sollen und so im Falle ihrer tatsächlichen Existenz ursächlich für den Tod Tausender Menschen sind. Aber sie halten keinen Vergleich mit dem abrahamitischen Gott stand, den seine Anhänger eines beinahe vollständigen Genozids bezichtigen. 

Auch andere volkstümliche Legenden haben sich als teilweise wahr erwiesen, man sollte deshalb Vorsicht walten lassen und vorbereitet sein, dass auch die Überlieferungen zu Göttern sich als zutreffend herausstellen könnten. 


Vielleicht besteht die Möglichkeit den herrenlosen Gott eines ausgestorbenen Volkes einzufangen und als Testobjekt zu verwenden. In Frage kommen hier die Götter der samojedischen Matoren oder die Göttin Semele der Thraker.

Man sollte auch nach genetischen Auffälligkeiten in Völkern suchen, bei denen die Überlieferung gemeinsame Nachkommen von Göttern und Menschen erwähnt. Vielleicht besteht dadurch die Möglichkeit ein "göttliches Genom" zu rekonstruieren und artifizielle Gott-Simulationen zu entwickeln, anhand derer man Techniken zum Einfangen, zur Kontrolle und gegebenenfalls zur Entsorgung entwickeln kann.

Gerade jetzt in Wahlkampfzeiten sollte man Kandidaten ansprechen, wie sie es damit halten für die Sicherheit der Bevölkerung vor eventuellen Göttern zu sorgen und Mittel zur Bekämpfung bereit zu stellen.


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