Direkt zum Hauptbereich

Wie überstehe ich die Veganer-Apocalypse?


Ausgehend von der großen Rübe, deren Herkunft nie ganz geklärt werden konnte und die manche für ausserirdisch halten, haben sich Vegetarier und Veganer immer mehr über die Erde ausgebreitet. Langsam, heimlich und stetig arbeiten sie an der Übernahme der Macht und der Ausrottung der Fleischesser unter den Menschen.

Doch dagegen ist ein Bacon gewachsen, im wahrsten Sinne des Wortes. Bacon ist das wohl bekannteste und stärkste Abwehrmittel gegen Veganer. Hänge regelmäßig ein paar frisch gebratene Streifen in die Nähe deiner Haustüre und kein Veganer wird deine Schwelle überschreiten. Auch sonst ist es gut immer ein Stück Bacon mit sich zu führen, sichtet man einen Veganer kaut man den Bacon-Streifen und der Veganer bleibt auf Abstand. 

Und es gibt noch mehr Schutz und Hilfsmittel gegen diese Gefahr. Weil Veganer Ausgeburten des Gemüseackers sind, können sie Volksfeste nicht besuchen und keine Holzkohlengrills betrachten, geschweige denn diese berühren. Auch die gute, alte Fleischbrühe ist gefährlich für Veganer. Sie leiden Qualen, wenn sie sie berühren bzw. damit bespritzt werden.

Wie allseits bekannt sind Veganer Rübenanbeter, Ausgeburten der Gemüseackers. Durch den Verzicht auf Fleisch schließen sie den Pakt mit der großen Rübe. Sie sind mit den Wiederkäuern im Bunde. Nach dem ersten Verzicht auf Fleisch (für den meist ein unschuldiger Salat sterben muss) können die Veganer sich entscheiden, ob sie nach einem weiteren Menschenopfer suchen, um es zu einem der Ihrigen zu machen. Meist fallen sie dann in einen Sojarausch, verzehren Tofu und geben einen Bissen davon auch anderen zu essen, in der Hoffnung die Seuche weiter zu verbreiten. Sie greifen dazu auch auf manipulative Tricks zurücj, wie Tofu mit Rauchgeschmack oder als Wiener getarnte Soja-Würstchen. Besonders intrigante Veganer täuschen damit sogar kleine Kinder und verführen sie auf den Pfad des Salats.

Vegetarier, insbesondere Veganer, können nicht an Grillfesten teilnehmen. Berühren oder betrachten eines Schwenksteaks oder einer Bratwurst bannt sie und kann sie in katatonische Zustände versetzen. Auslöser für diese Reaktion ist die reinigende Wirkung der Maillard-Reaktion, die einen extrem anti-veganistischen Effekt hervorruft. Durch diese reinigenden Rituale lässt sich regelmäßige ein Austreiben der Veganer bewirken. Sie meiden Gegenden mit BBQs und anderen privaten und öffentlichen Grillfesten. Aber Vorsicht, speziell ausgebildete Kult-Mitglieder haben es geschafft bei solchen heiligen Anlässen frevelhafterweise Gemüse auf den Rost zu schmuggeln und so die Grillhandlung zu entweihen und für Veganer zugänglich zu machen.


Deshalb, nur echter Rauch, echtes Fleisch und echter Bacon können einen Veganer beeinträchtigen. Nur dann wirkt es, wenn man vor einem Veganer eine Bratwurst stark grillt, die Asche abkratzt und verstreut. So kann man einen Veganer von der Wiederkunft abhalten.

Auch der Grillspieß ist eine erfolgreiche Methode, den Veganer auszutreiben und zu bannen. Bei dieser heiligen Quelle des Grillfleisch findet man in Städten sicheren Schutz. Suche dort die Nähe von Döner-Buden, die wesentlich mehr Schutz vor Veganern bieten, als der traditionelle Bratwurstgrill. Gefährlich sind Pommes-Buden, die nur Pommes Frites abgeben. Dabei handelt es sich um eine als Grillgut getarnte vegane Kultspeise. Vorsicht vor dieser Aberration, sie bietet keinen Schutz. Allenfalls mit einem kräftigen Schlag Majo ist man sicher. Ketchup hingegen, obwohl es die Konsistenz und die Farbe von Blut imitiert, ist ebenfalls eine vegane Täuschung und ohne jede Schutzwirkung. Es wurden schon Veganer gesichtet, die pures Ketchup verzehrt haben.

Veganer sind Geschöpfe der Nachmittags, sie scheuen die pralle Mittagssonne. Sie kommen erst dann aus ihren Lofts und Lairs wenn das Ozon seinen Höchststand erreicht. Sie haben deshalb meist eine kalte und blasse Haut. Und ein Spiegelbild sieht man in der Regel von ihnen auch nicht, da sie wegen der frühzeitigen Faltenbildung, durch die einseitige Ernährung und eingeschränkte Hormonproduktion, älter aussehen als sie sind und deshalb vermeiden sich vor einen Spiegel zu stellen.

Und dann sind da noch Tierfelle, ein weiteres und selten gebrauchtes Abwehrmittel gegen Veganer. Es müssen aber echte Felle sein oder echte Pelze und kein Imitat. Diese Bannsiegel wirken aber nicht gegen alle Stämme der Veganer, sondern nur gegen die, die dem Clan der Peta angehören.

Sei wachsam! Veganer können überall sein, vielleicht schon in deiner Nachbarschaft.




Beliebte Posts aus diesem Blog

Bleigießen - Orakel und Symboldeutung

Bleigießen, ein jahrtausendealtes Ritual zum Wahrsagen. Heute ein Partyspass an der Jahreswende. Früher ein billiges Orakel um Warnungen und Hilfen in Zeiten der Veränderung zu erhalten. Wurde es bis zum ersten Weltkrieg gerne vor Verlobungen, vor der Emigration oder anderen Lebensentscheidungen benutzt, so ist es heute hauptsächlich ein Partyspaß an Silvester. Ein Zeitvertreib um einen hellsichtigen Blick aufs neue Jahr zu werfen.

Bis ins 19. Jahrhundert war es ein billiges Wahrsageritual, gegen das die christliche Kirche keine großen Vorbehalte hatte. Das Bleigießen war preiswert, das benötigte Material fand sich früher in jedem Haushalt. Heute würde man kein Blei mehr im Haus finden und auch die fertigen Sets zum Bleigießen enthalten kein Blei mehr. Es sind unbedenkliche und trotzdem leicht schmelzbare Metalle wie Zinn-Legierungen. Zumindest sollte es so sein und ein Blick auf die Packung, ob ein CE-Zeichen vorhanden ist, sollte das sicher stellen.
Was brauchst Du dafür?
"Bleif…

Schmand-Borschtsch vom Schwarzen Meer

Schmand-Borschtsch war das erste typische Schwarz-Meer-Rezept, das ich bei meiner Frau und ihrer Verwandschaft kennen lernte. Ein Gericht, das die Küchen Rumäniens, Russlands und der schwäbischen Herkunft der Siedler vereinte.

Aber der Borschtsch wäre nicht mehr das, was es früher einmal gewesen wäre, klagten die älteren Familienmitglieder. Das Fleisch wäre nicht mehr so, man bekäme nicht mehr die gleichen Knochen und die Rinder würden zu jung geschlachtet. Die Unterschiede und was man vermisst wurden genau beschrieben. Für mich war das der Anlass nach den Ursachen zu suchen und ein angepasstes Rezept zu entwickeln.
Der Tipp mit dem Schlachtalter und den Knochen war ein erster wesentlicher Schritt. Wurde historisch die Hochrippe mit Fleisch und Knochen verwendet, die beim älteren Rind eine ganz andere Struktur und Faserigkeit zeigt, so findet sich ein vergleichbares Fleisch heute bei Rindfleisch mit 12-20 Monaten Schlachtalter eher in der Wade. Selbst Freilandtiere aus Bio-Haltung ha…

Gebratener Lachs mit Gurken

Für 2 Personen:

2 Lachs-Filets, Größe nach Hunger 150-250 g
1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer
etwas Maismehl

3 El Rapsöl oder ein neutrales Olivenöl

1 große Landgurke
1 Becher Ziegenjoghurt
1 El Rapsöl oder ein neutrales Olivenöl
1/2 Tl Dijon-Senf
Salz, Pfeffer
1 Tl getrockneter Dill

Lachs mit ein paar Tropfen Zitrone beträufeln und verreiben, anständig Salzen und Pfeffern, mit Maismehl schwach mehlieren. Beiseite legen. Der Lachs sollte eine halbe Stunde vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank genommen werden oder in Fällen großer Eile 20 Sekunden bei 800 Watt in der Mikrowelle vorgewärmt werden.
Gurke in zwei Hälften scheiden, jede Hälfte in Scheiben schneiden und am Rand des Tellers auslegen.
Rapsöl in der Pfanne auf mittlerer Hitze (4 von 6) vorwärmen.
Joghurt, Öl, Senf, den restlichen Saft der halben Zitrone, Salz und Pfeffer, sowie die Hälfte des Dills gut verrühren, über den Gurkenscheiben verteilen.
Lachs von jeder Seite 2 bis 3 Minuten anbraten, dabei möglichst nicht bewegen, er kann gewendet w…