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Zwetschgenkuchen


Wenn die frühen Zwetschgen an den Pfälzer Bäumen hängen muss man einfach einen klassisch schlichten Hefekuchen mit ihnen backen. Ich stelle aus diesem Anlass ein Rezept in zwei Fassungen vor, die in der Zubereitung identisch sind, sich aber in den Zutaten unterscheiden. Das eine ist das traditionelle Rezept, wie ihn  schon meine Mutter gebacken hat, das andere ist meine aktuelle Variante.

Zuerst die Zutaten für den Teig, diese werden durchgeknetet und der Teig dann 45-60 Minuten an einem warmen Platz, sonnige Fensterbank, gehen gelassen:

Traditionell:
  • 250 g Weizenmehl 405
  • 50 g Butter
  • 50 g Zucker
  • Prise Salz
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 125 ml Wasser
meine Variante:
  • 270 g Dinkelmehl 630
  • 30 g Butter
  • 30 g Kokosöl
  • 40 g Agavensüße
  • kräftige Prise Salz
  • 1 Würfel Hefe
  • 140 ml Wasser
Die Form (26-28 cm) wird traditionell mit einem EL Butter eingefettet und mit Semmelbrösel bestreut, ich fette sie mit Kokosöl ein und bestreue mit Dinkelgries.


Der Ofen wird traditionell auf 190°C Ober- und Unterhitze vorgeheizt, ich heize ihn auf 170°C Umluft.

Der Teig wird in der Form ausgewalzt bzw. verstrichen, die moderne Variante hat einen feuchteren geschmeidigeren Teig. Dann werden 500 g Zwetschgen entsteint, halbiert und ausgelegt. In der traditionellen Variante können es bis zu einem ganzen Kilo sein, die dann fast senkrecht aneinander stehen.

Jetzt braucht man noch eine Mischung aus grobem Zucker und Zimt, traditionell 3 EL Raffinadezucker mit 1/2 TL Zimt, meine Variante sind 6 EL grober Rohrohrzucker mit 1 TL Zimt. Im Gegenzug ist bei mir weniger Zucker im Teig.

Traditionell wird der Kuchen mit der Hälfte der Zucker-Zimt-Mischung bestreut und 25 Minuten geacken, dann kommt die restliche Zuckermischung auf den Kuchen und er ist servierfertig.

Ich gebe ein Drittel der Mischung darauf, backe 30 Minuten, gebe ein weiteres Drittel darüber und schalte dann den Backofen-Grill ein, in etwa 3 Minuten sollte die Oberfläche anfangen zu karamellisieren, dann kommt der Kuchen aus dem Ofen, der Rest an Zucker&Zimt darüber und er kann gegessen werden.

Kombinierbar mit Sahne, Kokos-, Buttermilch- oder Vanille-Eis oder -sauce, aber auch pur.

Guten Appetit!




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