Deutschland darf sich nicht abschaffen


Die Lage an den Außengrenzen der EU verschärft sich, steigende Zahlen an Flüchtlingen und Migranten führen die zuständigen Verwaltungen an ihre Kapazitätsgrenzen. Der Krieg in Syrien und Irak dauert an. Anschläge und Bürgerkrieg in weiteren Ländern gehen ebenfalls auf islamistische Machtansprüche zurück.

Deutschland sieht sich einer stark gestiegenen Zuwanderung gegenüber, viele Flüchtlinge werden bleiben wollen und auch nach Ende des Konflikts ihr Leben in Deutschland führen und gestalten wollen.

Wie soll die Bundesregierung und die Kanzlerin mit dieser Situation umgehen?


Hier ist Kritik angebracht. Bundesregierung und Kanzlerin sind viel zu zögerlich. Wir brauchen den Einsatz der Luftwaffe mit Transportflügen direkt aus den Flüchtlingslagern in Jordanien, im Iran und in der Türkei. Mit einer Luftbrücke könnten die Kriegsflüchtlinge viel sicherer und schneller nach Deutschland gebracht werden. Man müsste keine Angst haben, dass sie andere Länder für sich abgreifen und hätten auch die Sicherheit, dass es sich tatsächlich um Flüchtlinge nach dem Völkerrecht handelt und könnte ihnen unmittelbar Aufenthalt, Freizügigkeit und Arbeitserlaubnis zugestehen und ihnen einen blauen Reisepass der BRD überreichen.

Da ist die Kanzlerin mal wieder eine Zauderin vor dem Herrn, zaghaft, langsam und unentschlossen.

Gerade die Option, dass man nach dem Prinzip "Frauen und Kinder zuerst" alleinerziehende Frauen und Waisen als humanitäre Sofortmaßnahme vorrangig einfliegt, würde die Situation in den Lagern verbessern. 

Wird nicht offensiv gehandelt, werden die Chancen verpasst.


Wie sollen wir da auf 5 Millionen Zuwanderer kommen? Irgendwann ist der Krieg vorbei und dann? Dann müssen wir mit ungebildeten Armutsmigranten vorlieb nehmen. Jetzt gibt es einen nicht unbeträchtlichen Teil gut ausgebildeter Migranten aus einem modernen Land, das teilweise besseren Lebensstandard und Infrastruktur geboten hat als manche Länder der EU. 

Syrien ist schließlich einer der Landstriche in denen vor Jahrtausenden die Wiege der Handwerke lag.


Da müssen wir froh sein endlich solche Leute als Migranten zu kriegen und dann läuft alles so langsam und zäh. Mit zügiger und einladenderer Haltung kämen wir viel schneller wieder auf den Bevölkerungsquerschnitt und die Demographie von 1990, dann wäre auch das Rentenalter 63/65 wieder da und die KV/RV-Beiträge könnten um 5% sinken. 

Es ist ein Unding, dass die Kanzlerin sich nicht für ein schnelles und starkes Ansteigen der Flüchtlingszahlen einsetzt. Ich würde gerne noch etwas haben von der Absenkung des Rentenalters und nicht erst bis 67 warten müssen und dann vielleicht ein Rentenalter 70 vorgesetzt bekommen. 

Nicht zu vergessen, das schon jetzt jedes Jahr eine dreiviertel Million Menschen aus Deutschland auswandert, die einen überdurchschnittlichen Bildungsgrad hat. Diese Tendenz wird mit weiterer Anhebung der Sozialversicherungsbeiträge und des Rentenalters zunehmen. Dann beschleunigt sich der Zerfall und es wird von Jahr zu Jahr schwerer, wenn nicht gar unmöglich, das Ruder noch herumzuwerfen.

Ohne Zuwanderung schafft sich Deutschland ab.




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