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R.I.P.


Die neue Photo-Website von Google unter photos.google.com ist inzwischen mehrere Monate online, ohne dass sie sich entwickelt oder verbessert hätte. Die Editierfunktionen sind rudimentär und nicht mit den Möglichkeiten in picasaweb.google.com zu vergleichen.

Dort kommt man nämlich noch an die Editierfunktion und alle weiteren Details von plus.google.com heran. Dort gibt es das Gespenst der alten Pracht.

Noch.



Nachtrag (Beitrag auf G+ zum Thema):
They could have changed the look, add the new features and keep the old functionality, instead of abandoning all the good and valuable.   
That's not progressive, and seriously not conservative, that's stupid doing things for the sake of doing things.
"Oh, we have to change it, so get rid off everything, make it very easy, less options, only a few features, so the people who liked the complexity will run and instead we will attract a bunch of simple minded who will feel comfortable with the restrictions. That will attract the masses." 
As if the masses are dumb morons. If it's too complex, make it easy without abandoning the variety, think hard, be ingenious, be . 
Progress isn't about being different, isn't revolution in a mandatory way, you only need revolution in cases the invaluable past sticks like glue and stays in the way of a better future. Progress must be improvement. 
And looking at society and thinking about the admiration people like Trump and Carson aquire, the way of the morons will be THE WAY is the wrong turn. It's the way of the Lemmings in the proverb, a suicidal way. Don't do that, . You look dumb.  
I am not a professional photographer, I'm an amateur. I liked to brush up my photos without having them to load into Photoshop or some other large sized tool, hassle-free handling, automatic upload from the phone, easy copying the SDcard from the DSLR into G-Drive, and sharing them. Showing people places, my country, what I'm cooking and baking, my garden, the animals and the beauty of the universe. Not as something forcing me to do some extensive work, but as a tidbit of life. Not like Instagram, bragging with views I had, or some photo blog needing attention and maintenance, no it was part of the micro-blogging on G+, easy, but powerful, convenient, but intriguing. Now it's just nice, like a stuffed pet. 
And using picasaweb and the edit via G+ link to get the old functionality shows that it is still there, still working, but you force people to click through a lot of links to get there. That's sick. Just plain madness.

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Bleigießen, ein jahrtausendealtes Ritual zum Wahrsagen. Heute ein Partyspass an der Jahreswende. Früher ein billiges Orakel um Warnungen und Hilfen in Zeiten der Veränderung zu erhalten. Wurde es bis zum ersten Weltkrieg gerne vor Verlobungen, vor der Emigration oder anderen Lebensentscheidungen benutzt, so ist es heute hauptsächlich ein Partyspaß an Silvester. Ein Zeitvertreib um einen hellsichtigen Blick aufs neue Jahr zu werfen.

Bis ins 19. Jahrhundert war es ein billiges Wahrsageritual, gegen das die christliche Kirche keine großen Vorbehalte hatte. Das Bleigießen war preiswert, das benötigte Material fand sich früher in jedem Haushalt. Heute würde man kein Blei mehr im Haus finden und auch die fertigen Sets zum Bleigießen enthalten kein Blei mehr. Es sind unbedenkliche und trotzdem leicht schmelzbare Metalle wie Zinn-Legierungen. Zumindest sollte es so sein und ein Blick auf die Packung, ob ein CE-Zeichen vorhanden ist, sollte das sicher stellen.
Was brauchst Du dafür?
"Bleif…

Schmand-Borschtsch vom Schwarzen Meer

Schmand-Borschtsch war das erste typische Schwarz-Meer-Rezept, das ich bei meiner Frau und ihrer Verwandschaft kennen lernte. Ein Gericht, das die Küchen Rumäniens, Russlands und der schwäbischen Herkunft der Siedler vereinte.

Aber der Borschtsch wäre nicht mehr das, was es früher einmal gewesen wäre, klagten die älteren Familienmitglieder. Das Fleisch wäre nicht mehr so, man bekäme nicht mehr die gleichen Knochen und die Rinder würden zu jung geschlachtet. Die Unterschiede und was man vermisst wurden genau beschrieben. Für mich war das der Anlass nach den Ursachen zu suchen und ein angepasstes Rezept zu entwickeln.
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Gebratener Lachs mit Gurken

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1 El Rapsöl oder ein neutrales Olivenöl
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Salz, Pfeffer
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