Direkt zum Hauptbereich

Bohnensuppe



Das Rezept gibt zwei Liter Suppe, die man entweder als Vorspeise für 6 oder Hauptgericht für 2-3 Personen servieren kann. Als Hauptgericht kann man noch ein Stück Schweinebauch wärmen und in Würfeln geschnitten in der Suppe servieren.

Zutaten:


  • 1 große Zwiebel, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 TL Margarine
  • 1 Tasse Wasser mit 4 EL Gin
  • 1/2 TL Salz
  • 400 g Kartoffeln fest kochend, geschält, in Würfel geschnitten
  • 1/2 TL getrockneter Majoran
  • 1 l Gemüsefonds oder 1 l Wasser und zwei Brühwürfel
  • 1 Dose weiße Bohnen, abgegossen ohne Dosensud
  • 1 kleine rosa Zwiebel, Schalotte, in sehr feine Würfel geschnitten
  • 1 Zehe Knoblauch, klein gehackt
  • weißer Pfeffer
  • 1/2 TL weißer Balsamico-Essig


Die Zwiebel in der Margarine anschwitzen, mit der Tasse Gin-Wasser ablöschen, salzen.

Die Kartoffeln zugeben, mit Majoran würzen und mit dem Gemüsefonds aufgießen. 20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.

Wer die Suppe gerne etwas gebunden hat, kann jetzt zwei Tassen davon mit dem Pürierstab oder Blender sehr fein zerkleinern und wieder zurückschütten.

Die rosa Zwiebel, die Bohnen und den Knoblauch zugeben. Wer die Suppe mit Fleischeinlage mag, kann jetzt Speckwürfel, gewürfeltes Bauchfleisch oder in Scheiben geschnittene Räucherwürste zugeben. Die Suppe noch 5 Minuten auf niedriger Hitze köcheln lassen.

Den Balsamico-Essig zugeben, falls greifbar auch ein bisschen feingehackte frische Petersilie. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer kein Räucher- oder Pökelfleisch verwendet wird nachsalzen müssen.

Mit Kerbelblättern oder Dill-Zweiglein dekorieren und servieren.


Beliebte Posts aus diesem Blog

Bleigießen - Orakel und Symboldeutung

Das Bleigießen ist ein jahrtausendealtes Ritual zum Wahrsagen. Es sollte Warnungen und Hilfen geben in Zeiten des Wandels. Wurde es bis zum ersten Weltkrieg gerne vor Verlobungen, vor der Emigration oder anderen Lebensentscheidungen benutzt, so ist es heute hauptsächlich ein Partyspaß an Silvester, um einen Blick aufs kommende Jahr zu werfen.

Bis ins 19. Jahrhundert war es ein billiges Wahrsageritual, gegen das die christliche Kirche keine großen Vorbehalte hatte. Das Bleigießen war preiswert, das benötigte Material fand sich früher in jedem Haushalt. Heute würde man kein Blei mehr im Haus finden und auch die fertigen Sets zum Bleigießen enthalten kein Blei mehr. Es sind meist unbedenklichere und trotzdem leicht schmelzbare Metalle wie Zinn-Legierungen.
Was brauchst Du dafür?
"Bleifiguren" - aus Gesundheitsgründen bestehen sie heute aus Zinnlegierungen
(deshalb, kein richtiges Blei verwenden, falls man noch Abfallstücke herumliegen hat - giftig!)hitzebeständiger Metall-Löffel,…

Gemüsetopf mit Apfel und Berberitzen

Zutaten für 2 Personen: je 200 g Hokkaido-Kürbis, Kohlrabi, Pastinaken, Süßkartoffeln, Äpfel alles geputzt bzw. geschält und gewürfelt bis auf den Apfel, Saft von einer Zitrone, 1 El Bratöl Olive, 2 El Gänse- oder Entenschmalz (oder nur Olivenöl), 1 El Petersilie oder Speisechrysanthemen-Blätter, 1 El Bio-Berberitzen-Beeren,  je 1 Msp Macis-, Kumin-, Sumach- und Zimt-Pulver, 1/2 Tl Majoran, Salz, 1 El Schnittlauch-Röllchen zur Dekoration.
Den Ofen auf 90 bis 100 °C vorheizen, Keramikform anwärmen. Schmiedepfanne mit 1 El Olivenöl erhitzen. Das Gemüse kann man auch etappenweise vorbereiten während eine andere Sorte brät. Die einzelnen Gemüsesorten jeweils 4-5 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten. Das aufeinanderfolgende Anbraten und anschließende Nachgaren im Backofen berücksichtigt die unterschiedlichen Garzeiten dieser Gemüsearten.
Zuerst die Kohlrabi-Würfel auf 2/3 Hitze anbraten, in die Warmhalteform geben und im Ofen nachgaren lassen. Hitze steigern und die Würfel vom Hok…

Schmand-Borschtsch vom Schwarzen Meer

Schmand-Borschtsch war das erste typische Schwarz-Meer-Rezept, das ich bei meiner Frau und ihrer Verwandschaft kennen lernte. Ein Gericht, das die Küchen Rumäniens, Russlands und der schwäbischen Herkunft der Siedler vereinte.

Aber der Borschtsch wäre nicht mehr das, was es früher einmal gewesen wäre, klagten die älteren Familienmitglieder. Das Fleisch wäre nicht mehr so, man bekäme nicht mehr die gleichen Knochen und die Rinder würden zu jung geschlachtet. Die Unterschiede und was man vermisst wurden genau beschrieben. Für mich war das der Anlass nach den Ursachen zu suchen und ein angepasstes Rezept zu entwickeln.
Der Tipp mit dem Schlachtalter und den Knochen war ein erster wesentlicher Schritt. Wurde historisch die Hochrippe mit Fleisch und Knochen verwendet, die beim älteren Rind eine ganz andere Struktur und Faserigkeit zeigt, so findet sich ein vergleichbares Fleisch heute bei Rindfleisch mit 12-20 Monaten Schlachtalter eher in der Wade. Selbst Freilandtiere aus Bio-Haltung ha…