War der Nikolaus schon da?


Heute ist der Tag des kinderlieben Bischofs aus der Türkei, der verschmolzen ist mit den Krampus-Sagen, dem Pelz- oder Belsnickel, Pelzmärtel, dem Prügel-Nikolaus aus ottonischer Zeit und den noch älteren Sagen von den Perchten, alles Gestalten, die in der Zeit vor den Rauhnächten bereits die Grenze zwischen den Welten überqueren und uns im Guten wie im Bösen zu plagen beginnen. 

Eine Zeit der Prüfung, Bestrafung und Belohnung. Durch die Aburteilung der Kinder an diesem 6. Dezember soll ihre Unschuld wiederhergestellt werden, sie nicht dem Urteil der Dämonen und der wilden Jagd während der Rauhnächte ausgeliefert sein. Dann hätten die Kinder geraubt werden können, entweder um sie zu belohnen oder um sie zu bestrafen. 

Erwachsene hängten stattdessen während der Rauhnächte einen Waldbaum kopfüber an die Zimmerdecke, damit die Wilde Jagd wenn sie ins Haus kommt verwirrt ist, die Zimmerdecke entlang reitet und dort natürlich niemand findet. Meist war dieser Baum eine Fichte, die auch einen angenehmen Geruch verbreitete um Körpergerüche und Ofenrauch erträglich zu machen. Später begann man 



Wikipedia-Fundstellen



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