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Es werden Posts vom Juni, 2017 angezeigt.

Kulturkampf - Knappe Kleidung in Klassenräumen

Selbstverwaltete und nicht-staatliche Schulen haben in vielen Bundesländern die Möglichkeit sich selbst Kleiderordnungen zu geben. In den bekannt gewordenen Fällen gelten sie aber nicht für den Lehrkörper und die Verwaltung, sondern nur für die Schülerschaft. Dabei zielen sie mit den reglementierten Kleidungsstücken einseitig auf die Schülerinnen.
Ein Gymnasium in Eppendorf nennt explizit „pofreie Shorts“ und „übertiefe Dekolletés“ in seiner Kleiderordnung. Wobei sich auch die Frage stellt, was bei Shorts, die "pofrei" sind noch übrig bleibt? Ein G-String? Aber darum geht es gar nicht. 
Die Umgehensweise mit der dieser Frage an Schulen ist nur das Symptom eines größeren und tiefsitzenderen Problems.
Gerade weil ein Dekolletee bis zum Perineum und pofreie Shorts ein Problem sind, müssen sie in der Schule erlaubt sein und dann eben Gegenstand einer Diskussion in der Klasse wie es auf die Mitmenschen wirkt, was es signalisiert und dass es eine Grenze gibt, ab der diese Signale …