Direkt zum Hauptbereich

Zwieback-Schmarrn mit Honig-Zwiebeln und Feta


Ein einfaches Gericht für 2 Personen mit würzigem Geschmack, leicht verdaulich und vollwertig.

Zutaten:
  • 1 EL Butter
  • 3 rote mittelgroße Zwiebeln
  • 1 TL heller Honig
  • 8 Scheiben Bio-Dinkel-Zwieback
  • 3 Eier
  • 150 ml Vollmilch
  • 1 Becher Frischkäse
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Butter
  • 60 g Rucola
  • 2 TL Balsamico
  • 2 TL griechisches Olivenöl
  • 50 g Feta

Zubereitung:

Den Butter in einer Pfanne erhitzen, mittlere Stufe, und dann für 10 Minuten die in Spalten geschnittenen Zwiebeln darin glasig dünsten. Den Honig zugeben und weitere 5 bis 10 Minuten karamellisieren lassen.


Den Zwieback fein krümeln und mit den Semmelbröseln mischen, Salz und Pfeffer zugeben. 

Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen, den Eischnee zur Seite stellen. In einer anderen Schüssel die Milch, den Frischkäse und die Eigelb gleichmäßig vermengen, die Zwieback-Brösel-Mischung zugeben und gut durchrühren. Den Eischnee sanft unterheben.

In einer größeren Pfanne, für die man einen Deckel braucht, den zweiten EL Butter zerlassen und erhitzen bis er leicht bräunt. Dann die Teigmischung in die Pfanne geben, die Hitze auf untere Stufe reduzieren, den Deckel auflegen und 4-5 Minuten backen lassen. Der Teigfladen sollte auf der Oberfläche abbinden und so fest sein, dass man ihn am Stück wenden kann. Jetzt die Hitze auf mittlere Stufe erhöhen und 2-3 Minuten ohne Deckel weiter braten. Jetzt sollten beide Seiten leicht gebräunt sein. Damit ist es Zeit den Teigfladen mit zwei Gabeln in Stücke zu zerreißen und einen Schmarrn aus ihm zu machen.

Den Rucola heiß abwaschen, gut abtropfen lassen und am Rand der Teller dekorieren und mit Balsamico und Olivenöl beträufeln. Den Schmarrn in die Mitte geben und mit zerkrümeltem Feta und den Zwiebeln belegen. 

Dazu passt ein herber Apfelwein.



Beliebte Posts aus diesem Blog

Bleigießen - Orakel und Symboldeutung

Bleigießen, ein jahrtausendealtes Ritual zum Wahrsagen. Heute ein Partyspass an der Jahreswende. Früher ein billiges Orakel um Warnungen und Hilfen in Zeiten der Veränderung zu erhalten. Wurde es bis zum ersten Weltkrieg gerne vor Verlobungen, vor der Emigration oder anderen Lebensentscheidungen benutzt, so ist es heute hauptsächlich ein Partyspaß an Silvester. Ein Zeitvertreib um einen hellsichtigen Blick aufs neue Jahr zu werfen.

Bis ins 19. Jahrhundert war es ein billiges Wahrsageritual, gegen das die christliche Kirche keine großen Vorbehalte hatte. Das Bleigießen war preiswert, das benötigte Material fand sich früher in jedem Haushalt. Heute würde man kein Blei mehr im Haus finden und auch die fertigen Sets zum Bleigießen enthalten kein Blei mehr. Es sind unbedenkliche und trotzdem leicht schmelzbare Metalle wie Zinn-Legierungen. Zumindest sollte es so sein und ein Blick auf die Packung, ob ein CE-Zeichen vorhanden ist, sollte das sicher stellen.
Was brauchst Du dafür?
"Bleif…

Schmand-Borschtsch vom Schwarzen Meer

Schmand-Borschtsch war das erste typische Schwarz-Meer-Rezept, das ich bei meiner Frau und ihrer Verwandschaft kennen lernte. Ein Gericht, das die Küchen Rumäniens, Russlands und der schwäbischen Herkunft der Siedler vereinte.

Aber der Borschtsch wäre nicht mehr das, was es früher einmal gewesen wäre, klagten die älteren Familienmitglieder. Das Fleisch wäre nicht mehr so, man bekäme nicht mehr die gleichen Knochen und die Rinder würden zu jung geschlachtet. Die Unterschiede und was man vermisst wurden genau beschrieben. Für mich war das der Anlass nach den Ursachen zu suchen und ein angepasstes Rezept zu entwickeln.
Der Tipp mit dem Schlachtalter und den Knochen war ein erster wesentlicher Schritt. Wurde historisch die Hochrippe mit Fleisch und Knochen verwendet, die beim älteren Rind eine ganz andere Struktur und Faserigkeit zeigt, so findet sich ein vergleichbares Fleisch heute bei Rindfleisch mit 12-20 Monaten Schlachtalter eher in der Wade. Selbst Freilandtiere aus Bio-Haltung ha…

Schüttelbrot

Ein haltbares Brot aus dem Alpenraum, ideale zur Brotzeit oder auf Wanderungen.

Zutatenliste:
500 g Roggenmehl50 g Weizen- oder Dinkelkleie450 ml lauwarmes Wasser1 Würfel Hefe und 1 TL Zucker1/2 TL Salz4 EL Olivenöl2 TL Kümmelsaat1 TL Fenchel und Anis1/2 TL Schabzigerklee1/2 TL Koriandersaat, gemahlen1 Ei Backblech mit einem Viertel der Kleie bestreuen.
Lauwarmes Wasser, Hefe und Zucker vermischen und 5 Minuten ziehen lassen.
In einer separaten Schüssel Mehl, Salz und die Gewürze trocken vermischen. In der Mischung eine Kuhle formen und das Hefewasser hineinschütten, 10 Minuten kneten, während des Knetens das Öl zugeben und unterkneten.
30 Minuten an einem warmen Platz gehen lassen. Ofen auf 40°C (vierzig) vorheizen.
Auf das mit Kleie vorbereitete Backblech den halbflüssigen Teig in vier Teilen auftragen.
20 Minuten auf dem Blech im vorgeheizten Ofen gehen lassen. 
Aus dem Ofen nehmen, das Ei verquirlen und die 4 Teiglaibe bestreichen und ruhen lassen, während der Ofen auf 240°C vorge…